Automatisierung
Wann rechnet sich die Lagerautomatisierung?

Von Andreas Stöckl * 4 min Lesedauer

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Bei der Berechnung der Amortisation von Lagerautomatisierung stehen meist Investitionskosten, laufende Ausgaben und eingesparte Arbeitszeit im Mittelpunkt. Diese Größen bleiben wichtig. Sie reichen aber dort nicht aus, wo zusätzliches Auftragsvolumen nicht einfach durch mehr Personal aufgefangen werden kann.

Ob sich Automatisierung im Lager rechnet, hängt nicht nur von eingesparten Arbeitsstunden ab, sondern auch davon, ob das Auftragsvolumen mit dem vorhandenen Personal bewältigt werden kann.(Bild: ©  Syifa - stock.adobe.com)
Ob sich Automatisierung im Lager rechnet, hängt nicht nur von eingesparten Arbeitsstunden ab, sondern auch davon, ob das Auftragsvolumen mit dem vorhandenen Personal bewältigt werden kann.
(Bild: © Syifa - stock.adobe.com)

Für Verantwortliche in Logistik, Operations und Supply Chain kommt deshalb ein weiterer Punkt hinzu: die Frage, welche Leistung ein Lager mit den vorhandenen Ressourcen tatsächlich bewältigen kann. Der Beitrag ordnet ein, wann dieser Faktor für die Amortisationsrechnung relevant wird und wie Unternehmen ihn anhand ihrer eigenen Betriebsdaten bewerten können.

1. Wo entstehen Kosten, wenn das Lager an seine Leistungsgrenze kommt?

Ein Planungssystem kann einen Eilauftrag innerhalb von Sekunden priorisieren. Im Lager müssen die Artikel trotzdem kommissioniert, bereitgestellt, verpackt und versendet werden. Steigt das Auftragsvolumen stärker als die verfügbare Leistung, entstehen Rückstände, Lieferzeiten verlängern sich oder zusätzliche Schichten werden notwendig.