Behälterlogistik Geekplus stellt AMR-Kommissionierung mit „Kletterfunktion“ vor

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Tote to Person, Behälter zur Person, „Ware zum Mann“ – es gibt viele Bezeichnung für die Strategie, bei der die Produkte zum Kommissionierplatz transportiert werden. Geekplus präsentiert jetzt einen autonomen mobilen Roboter, der dabei auch „klettern“ kann.

Robo-Shuttle Hyper ist der neueste Wurf aus der Schmiede von Geekplus und ergänzt Robo-Shuttle Air und Robo-Shuttle Flex der Chinesen zu einem Portfolio für unterschiedliche Anforderungen im Lagerbereich.(Bild:  Geekplus)
Robo-Shuttle Hyper ist der neueste Wurf aus der Schmiede von Geekplus und ergänzt Robo-Shuttle Air und Robo-Shuttle Flex der Chinesen zu einem Portfolio für unterschiedliche Anforderungen im Lagerbereich.
(Bild: Geekplus)

Insbesondere für hohe Durchsatzprozesse wie B2C-E-Commerce-Auftragsspitzen, die Abwicklung von Frischewaren und Kühlkettenlieferungen, Konsolidierungslager und Mikro-Fulfillment-Zentren hat Geekplus Robo-Shuttle Hyper entwickelt. Die nächste Generation von autonomen mobilen Robotern (AMR) kann bis zu 6.000 Behälter pro Stunde pro 1.000 Quadratmeter bewältigen. Robo-Shuttle Hyper ermöglicht nach Angaben von Geekplus einen kontinuierlichen Behälterzuführmodus über zwei Übergabepunkte und erreiche, wie es heißt, über 800 Behälter pro Stunde. Dabei „klettert“ Robo-Shuttle Hyper mit bis zu 1,5 Metern pro Sekunde. Neue Algorithmen zur Bewegungssteuerung würden, wie es weiter heißt, Hyper höhere Fahrgeschwindigkeiten und eine präzisere Positionierung bei der Behälterentnahme ermöglichen. Das Verhältnis von Lade- zu Entladezeit von 1:10 trage dazu bei, die Verfügbarkeit in Spitzenzeiten aufrechtzuerhalten.

Millionen Lagerplätze lassen sich koordinieren

Die parallele Ausführung horizontaler Fahr- und vertikaler „Kletterbewegungen“ ermöglicht nach Angaben des chinesischen Intralogistikers einen um 50 Prozent höheren Parallelbetrieb als branchenüblich erreicht. Robo-Shuttle Hyper unterstützt den parallelen Betrieb mehrerer Roboter über benachbarte Säulen hinweg. Es müssen lediglich zwei Regalsäulen gesperrt werden, während branchenüblich vier bis sechs Säulen gesperrt werden müssten, wie es heißt. Robo-Shuttle Hyper ermöglicht zudem den Betrieb von zwei Robotern innerhalb derselben Säule. Das innovative, doppelt tiefe, zweifach befahrbare und bidirektionale Entnahmesystem reduziert die Kletterzyklen und erhöht sowohl die Lagerdichte als auch die Betriebseffizienz.

Zwei unter einem einzigen Regal verlaufende Fahrgassen erhöhen die Dichte der Roboterwege um 30 Prozent gegenüber dem Branchendurchschnitt, reduzieren Engpässe und ermöglichen schnellere Disposition, so Geekplus. Das intelligente Planungssystem der Chinesen kann bis zu 5.000 Roboter auf einer Fläche von 50.000 Quadratmetern und mit 3 Millionen Lagerplätzen koordinieren.

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