Alternative Antriebe ABB E-Mobility zieht Auftrag von Asko an Land

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Asko ist Norwegens führender Lebensmittel-Großhändler und Logistikdienstleister. Für dessen Ladeinfrastruktur elektrischer Lastkraftwagen wird ABB E-Mobility jetzt Servicepartner.

Der A400 ist nicht etwa eine Transportmaschine von Airbus, sondern der All-in-One Charger aus dem Hause ABB E-Mobility, dessen zwei Ladepunkte je 200 Kilowatt zur Verfügung stellen.(Bild:  ABB E-mobility)
Der A400 ist nicht etwa eine Transportmaschine von Airbus, sondern der All-in-One Charger aus dem Hause ABB E-Mobility, dessen zwei Ladepunkte je 200 Kilowatt zur Verfügung stellen.
(Bild: ABB E-mobility)

Die kürzlich unterzeichnete Vereinbarung geht über die reine Lieferung der Ladetechnik hinaus und schafft, wie es heißt, einen verbindlichen Rahmen: Sie umfasst Betrieb, Wartung und Support der Ladeinfrastruktur an Askos Logistikstandorten. Asko betreibt rund 700 Lastkraftwagen und beliefert damit mehr als 1.800 Lebensmittelmärkte in ganz Norwegen. Mit dem wachsenden Anteil elektrischer Fahrzeuge in der Flotte wird die Ladeinfrastruktur zu einem zentralen Bestandteil des Logistikgeschäfts, wie es weiter heißt. Beide Unternehmen würden in Sachen Ladeinfrastruktur schon seit 2019 zusammenarbeiten, die ABB E-Mobility-Ladesysteme hätten in dieser Zeit über 200 Gigawattstunden Energie geliefert. Alleine in den vergangenen zwölf Montagen wären das über 5,5 Gigawattstunden gewesen – über ein Ladenetz, das inzwischen auf mehr als 60 High-Power-Charger (HPC) in sieben norwegischen Städten gewachsen ist.

Für Asko bedeutet diese Vereinbarung planbaren Service und Wartung, einen stabilen Ladebetrieb und zuverlässige Lieferungen an unsere Kunden.

Lars Erik Olsen, Technical Manager bei Asko

Die Installation des A400 ist, wie es heißt, der jüngste Schritt von ABB E-Mobility an einem Asko-Logistikstandort. Mit einer Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt liefert der All-in-One Charger schnelles, zuverlässiges Laden, das Askos Schwerlastbetrieb erfordert, und erweitert die bestehende Infrastruktur, während das Unternehmen seine Transportflotte weiter elektrifiziert. Asko verfolgt eigenen Angaben zufolge seit Langem das Ziel eines fossilfreien Transports und investiert kontinuierlich in Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Lösungen für erneuerbare Energien. In der Region Oslo beispielsweise wird seit 2025 mit Elektrofahrzeugen ausgeliefert.

Der operative Alltag entscheidet Elektrifizierung

Bruno Bourguet, President EMEA bei ABB E-Mobility, zu Askos Elektrifizierungsbemühungen: „Die Elektrifizierung großer Flotten ist nicht nur eine Frage der Hardware, sondern ebenso des operativen Alltags. Für Logistikunternehmen kommt es bei der Ladeinfrastruktur auf zuverlässige Wartung und schnelle Reaktion an.“ Sein Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge weltweit inzwischen über 68.000 High-Power-Ladepunkte verkauft, mit denen über 10.000 Standorte elektrifiziert worden sind.

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