Künstliche Intelligenz „Emma“ übersetzt operative E-Mails automatisch in Logistikprozesse

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Tradelinks neue KI-Assistentin „Emma“ steht für mehr Planbarkeit, Sichtbarkeit und weniger Fehler in der Transportkommunikation. Dazu verwandelt „Emma“ unstrukturierte Informationen aus eingehenden E-Mails und Dokumenten in direkt nutzbare Lieferdaten.

„Emma“ ist Teil der cloudbasierten Tradelink-Plattform und läuft vollständig über die bestehende Weboberfläche.(Bild:  Tradelink)
„Emma“ ist Teil der cloudbasierten Tradelink-Plattform und läuft vollständig über die bestehende Weboberfläche.
(Bild: Tradelink)

Die von „Emma“ erzeugten Lieferdaten fließen dann automatisch ins Logistiksystem ein. Mit der neuen KI-Schicht für das operative Management von E-Mails, Dokumenten und Daten innerhalb der Tradelink-Plattform erhalten Logistikentscheider ab sofort einen effizienten KI-Support, der eingehende Nachrichten und Informationen automatisch in die richtigen Logistikprozesse übersetzt. Für mehr Planbarkeit, Sichtbarkeit und weniger Fehler in der Logistik werden Nachrichten und Anhänge wie Lieferscheine und CMR-Dokumente automatisch von „Emma“ gelesen, klassifiziert und dem passenden Transportvorgang in Tradelink zugeordnet. Ankündigungen, Referenznummern, Statusmeldungen und Verspätungen überträgt „Emma“ ebenfalls direkt ins System. Neue Transporte legt die KI-Assistentin automatisch aus eingehenden Avisierungen an.

Die Logistik stand lange Zeit vor einem zentralen Kernproblem: Wichtige operative Informationen blieben zu häufig in E-Mail-Silos gefangen und erreichten nicht immer rechtzeitig die entscheidenden Systeme.

Tobias Nendel, Mitgründer von Tradelink

Was Emma ausdrücklich nicht übernimmt: Prioritäten, Ausnahmen und wichtige Entscheidungen – sie bleiben den Teams erhalten. Alle KI-Schritte sind transparent einsehbar, „Emma“ startet im Vorschlagsmodus. Der Automatisierungsgrad lässt sich schrittweise erhöhen, sobald das Team Vertrauen in die Ergebnisse aufgebaut hat. So haben Logistikverantwortliche ihre Abläufe jederzeit im Griff statt ihnen ständig hinterherzurennen, heißt es von Seiten Tradelinks.

IT-Integration und Change-Management unnötig

„Emma“ ist Teil der cloudbasierten Tradelink-Plattform und läuft vollständig über die bestehende Weboberfläche. Unternehmen brauchen für die KI-Assistentin keine IT-Integration und kein Change-Management. Das Set-up dauert, wie es heißt, unter 24 Stunden, erste messbare Ergebnisse wären ab Tag 1 sichtbar. Logistikentscheider können mit einem einzigen Postfach starten, zum Beispiel dem Wareneingang oder der Lieferantenkommunikation. Umfang und Set-up sind in 30 Minuten abgestimmt, so Tradelink. Die KI-Lösung ist DSGVO-konform und erfüllt Enterprise-Standards für die sichere Verarbeitung sensibler Logistikdaten.

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