Ladehilfsmittel Nagel-Group digitalisiert ihr komplettes Palettenmanagement

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Dortmunder Start-up Logistikbude hat zum 1. August das Lademittelmanagement an allen 130 Standorten der Nagel-Group auf seine Softwarelösung umgestellt. Jährlich bewegt der Lebensmittellogistiker rund 25 Millionen Europaletten, 35 Millionen Euroboxen und 3 Millionen H1-Kunststoffpaletten.

Mitarbeitende von Logistikbude und Nagel-Group sprechen im Logistikzentrum des Lebensmittellogistikers in Bochum miteinander.(Bild:  Logistikbude)
Mitarbeitende von Logistikbude und Nagel-Group sprechen im Logistikzentrum des Lebensmittellogistikers in Bochum miteinander.
(Bild: Logistikbude)

Nach Piloten an vier Standorten im Juni und Juli wurde jetzt in allen verbleibenden Niederlassungen in Europa das Lademittelmanagement der Logistikbude synchron und flächendeckend eingeführt – inklusive intensiver Schulung und Begleitung der Key-User, wie die Nagel-Group verlautbart. Angekündigt hatte man seine großflächige Digitalisierungsinitiative bereits Anfang 2025, mit dem Ziel, das Mehrwegmanagement (die Ladehilfsmittel) über die Software-as-a-Service-Lösung der Logistikbude unternehmensweit digital zu managen.

Gemeinsam ist es uns gelungen, einen komplexen Prozess innerhalb eines halben Jahres erfolgreich zu digitalisieren.

Björn Hobusch, Head of Operational Excellence & CSM & LEM bei der Nagel-Group

Wie die meisten anderen Logistikdienstleister auch steht die Nagel-Group vor der Herausforderung, den Überblick über aktuelle Bestände und den Verbleib getauschter Ladungsträger zu behalten, was bislang klassisch mithilfe analoger Belegzettel erledigt wurde. Das hieß aber in der Regel auch: „Belegzettel weg“ ist praktisch gleich „Ladungsträger weg“.

Praxiserfahrung bestimmt Weiterentwicklung

Deutlich transparenter, schneller und sicherer sieht das Ganze jetzt mit der neuen digitalen Lösung aus: Aus zahlreichen bestehenden Vorsystemen und vorhandenen Daten können wichtige Informationen zum Verbleib der Ladungsträger gezogen werden. Hobusch: „Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Logistikbude hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir die Implementierung nahezu reibungslos umsetzen konnten.“

Die Software der Logistikbude ermöglicht den transparenten und automatisierten Überblick über alle Ladehilfsmittel in Echtzeit.(Bild:  Logistikbude)
Die Software der Logistikbude ermöglicht den transparenten und automatisierten Überblick über alle Ladehilfsmittel in Echtzeit.
(Bild: Logistikbude)

Für den erfolgreichen Go-live wurden die Key-User der Standorte intensiv geschult, wie es heißt. Neben Trainings und Workshops gab es wöchentliche Meetings zu aktuellen Themen und zentralen Neuerungen. Auch nach dem Go-live wird die Software weiterentwickelt. Neue Funktionen und Prozessoptimierungen werden schrittweise eingeführt. Praxiserfahrungen und Feedback der Nutzenden fließen dabei direkt ein. So bleibt das System eng am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet. Im nächsten Schritt soll die Softwarelösung um eine Funktion erweitert werden, die auf Basis von künstlicher Intelligenz verschiedene Palettenscheine automatisch auswertet und bucht. „Wir berücksichtigen immer die Praxiserfahrungen und das Feedback der Nutzenden, um unser System am tatsächlichen Bedarf auszurichten“, sagt Philipp Hüning, Co-Founder und CEO der Logistikbude.

(ID:50526119)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung