Hafenbetrieb Elektro-Containerstapler von Hyster geht an die Inland Terminals Group

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Mit dem Einsatz eines elektrisch angetriebenen Reach-Stackers am Terminal ITG Venray-Wanssum bei Rotterdam (Niederlande) soll aufgezeigt werden, wie sich elektrische Batterietechnologien in der Praxis am Hafen bewähren.

V.l.: Martijn Veerkamp (Commercial Director Heffiq), Jan-Jaap Kroft (Sustainability Manager ITG), Lucien Robroek (President Global Big Trucks) und Ricky Hirani (Director Product Management Big Trucks, beide Hyster), beim Fotoshooting vor dem E-Reach-Stacker.(Bild:  Hyster)
V.l.: Martijn Veerkamp (Commercial Director Heffiq), Jan-Jaap Kroft (Sustainability Manager ITG), Lucien Robroek (President Global Big Trucks) und Ricky Hirani (Director Product Management Big Trucks, beide Hyster), beim Fotoshooting vor dem E-Reach-Stacker.
(Bild: Hyster)

Gemeinsam mit der Inland Terminals Group, einem Netzwerk von 17 Binnen-Containerterminals in den Niederlanden und Belgien, und dem Hyster-Händler Heffiq setzt Staplerbauer Hyster einen batteriebetriebenen Elektro-Reach-Stacker am Terminal ITG Venray-Wanssum bei Rotterdam ein. Die Intebriebnahme des RSJ46-33XDL im August war, wie es heißt, der Beginn einer 24-monatigen Felderprobung, um die Technologie im realen Terminalbetrieb zu validieren und zu optimieren. Die Weiterentwicklung vorheriger E-Containerstapler aus dem Hause Hyster wird von vier Lithium-Ionen-Batteriepacks mit 130 Kilowattstunden angetrieben, die den Betrieb über eine komplette 8-Stunden-Schicht ermöglichen sollen. Die Batteriepacks sind beidseitig am Fahrzeug angebracht (zwei auf jeder Seite). Bei Verwendung des passenden Ladegeräts lasse sich das System in etwa 4,5 Stunden von 20 auf 80 Prozent aufladen, wie es weiter heißt. Eine gemeinsame Softwarebasis für die elektrischen Flurförderzeuge von Hyster sorge für einheitliche Anzeigen, Bedienoberflächen sowie Service- und Diagnosetools.

Häfen weltweit konzentrieren sich verstärkt darauf, Emissionen zu senken und gleichzeitig eine hohe Produktivität zu gewährleisten.

Lucien Robroek, President of Global Big Trucks bei Hyster

Für die Inland Terminals Group ist die Inbetriebnahme ihres ersten vollelektrischen Reach-Stackers ein wichtiger Schritt dabei, ihre Flurförderzeuge nachhaltig zu machen. „Diese Investition trägt direkt zu unserem Ziel bei, eine emissionsfreie Transportkette zu realisieren“, sagt Jan-Jaap Kroft, Sustainability Manager bei der ITG. Gemeinsam mit Hyster und dem Händler Heffiq baue man auch weiterhin zukunftssichere und nachhaltige Terminalabläufe auf.

Nachhaltigkeit spielt zentrale Rolle

Wie Martijn Veerkamp anmerkt, er ist Commercial Director beim Händler Heffiq, sind die verschiedenen Terminals, die in den Niederlanden und Belgien von ITG betrieben werden, bereits seit mehreren Jahrzehnten Kunden von Heffiq. Das Thema Nachhaltigkeit spiele sowohl für ITG als auch für Heffiq eine zentrale Rolle. „Daher ist es großartig, dass wir unsere strategische Partnerschaft mit dem Einsatz des ersten batteriebetriebenen Hyster-Elektro-Reach-Stackers weiter untermauern können“, sagt Veerkamp, und dass man sehr stolz auf diesen bedeutenden Meilenstein sei.

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