Kontraktlogistik

Besseres Kalkulationstool für Hellmann

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Die Prozesskostenkalkulation ist daher das Herzstück des neuen Kalkulationstools. Berechnet werden hier die Kosten des direkt an dem jeweiligen Prozess beteiligten Personals sowie die zugeordneten Materialkosten. Beispielsweise wird bei der Entladung eines LKW neben der reinen Zeit des Mitarbeiters für diese Tätigkeit und je nach Anforderung des Kunden auch verschiedenes Equipment benötigt:

  • Flurförderzeuge, um die Paletten vom Lkw zu entladen;
  • Scanner für die Zeit der Entladung/Kontrolle, um die Paletten mit dem Auftrag im Warehouse-Management-System zu „verheiraten“;
  • PC und Drucker für eventuell zu druckende Label beziehungsweise für das Erfassen eventueller Abweichungen.

Anschließend werden diese Kostenfaktoren dann den einzelnen Positionen im Preisbild des Kunden zugeordnet und ergeben unter Berücksichtigung von Umlagen und Profit die gewünschten Preis-Positionen.

Weltweit kann jetzt einheitlich kalkuliert werden

„Das neue System bringt zahlreiche Vorteile mit sich, denn wir sind jetzt weltweit in der Lage, auf Grundlage der gleichen Prozesse und nach einheitlichem Vorgehen zu kalkulieren“, so Felix Scherberich, Chief Contract Logistics Officer und Mitglied des European Boards bei Hellmann Worldwide Logistics. „Des Weiteren bietet uns das System intern die große Chance, erfolgreiche Kalkulationen zu betrachten und von den Erfolgen der Kollegen weltweit zu lernen.“

In der Vergangenheit wurden die Kalkulationen mit einer selbst programmierten Excel-Lösung vorgenommen, die zwar zuverlässig funktionierte, jedoch keine Möglichkeit zur Dokumentation und weltweiten Einsicht bot. Die erste Version des neuen Kalkulationstools „Ecalc“ ist jetzt nach rund anderthalb Jahren Entwicklungszeit programmiert und steht dem Unternehmen ab sofort zur Verfügung.

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