Immerhin weniger schlimm Bestellungen im Maschinenbau nur wenig abgerutscht

Quelle: VDMA 1 min Lesedauer

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Zum ersten Mal seit Oktober 2023 sind im Juli die Bestellrückgänge im Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr nur 1-stellig ausgefallen, wie der VDMA informiert.

Die neueste Analyse des VDMA legt offen, dass die Bestellungen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau wenigstens nur 1-stellig im Minus liegen. VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers kommentiert: „Die Lage bleibt weiterhin unbefriedigend.“(Bild:  VDMA)
Die neueste Analyse des VDMA legt offen, dass die Bestellungen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau wenigstens nur 1-stellig im Minus liegen. VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers kommentiert: „Die Lage bleibt weiterhin unbefriedigend.“
(Bild: VDMA)

Der Auftragsrückgang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau von real fünf Prozent, der im Juli zu verzeichnen war, ist laut VDMA-Analysten allerdings kein Anzeichen für eine Trendwende, weil auch der Vorjahresmonat nur ein mageres Auftragsvolumen erreicht hatte. „Die Messlatte lag angesichts dieser schwachen Basis nicht allzu hoch“, kommentiert der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Die Bestellungen aus dem In- und Ausland blieben im Juli gleichermaßen um fünf Prozent unter ihrem Vorjahreswert, wobei die Orders aus den Euro-Ländern um sechs Prozent abfielen, während aus den Nicht-Euro-Ländern vier Prozent weniger Bestellungen kamen.

Weder in der Heimat noch weltweit Erholung in Sicht

Wiechers: „Zwar blieb der Branche sowohl zum Vorjahr als auch im Verlauf ein abermals heftiger Orderrückgang erspart. Jedoch bleibt die Auftragslage im Maschinen- und Anlagenbau insgesamt unbefriedigend.“ Demnach fehle es an einer Initialzündung für neue Bestellungen. Leider sehen die Experten dafür weder in der Weltwirtschaft noch im Inland echte Anzeichen. Im weniger schwankungsanfälligen 3-Monats-Zeitraum (Mai bis Juli 2024) sanken die Bestellungen um real 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 22 Prozent weniger Orders, aus dem Ausland wurden 10 Prozent weniger Aufträge verbucht. Die Euro-Länder und die Nicht-Euro-Länder blieben damit jeweils um 10 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau.

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