Logistikkonzepte Beutlhauser kombiniert Neu- und Gebrauchtstapler für Kühne + Nagel

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Kunden eines Automobilherstellers in aller Welt werden vom bayerischen Wallersdorf aus mit Ersatzteilen und Zubehör beliefert. Das 2016 eröffnete Verteilzentrum und Ersatzteillager umfasst 235.000 Quadratmeter. Nach einem Betreiberwechsel ist Kühne + Nagel für die Lagerbewirtschaftung zuständig, unterstützt von der Beutlhauser-Gruppe aus Hagelstadt.

Wesentlicher Bestandteil des von Beutlhauser für Kühne + Nagel entwickelten passgenauen Konzepts ist eine Mixed-Fleet-Flotte mit über 150 Fahrzeugen aus dem Hause des europäischen Marktführers Linde Material Handling.(Bild:  Beutlhauser)
Wesentlicher Bestandteil des von Beutlhauser für Kühne + Nagel entwickelten passgenauen Konzepts ist eine Mixed-Fleet-Flotte mit über 150 Fahrzeugen aus dem Hause des europäischen Marktführers Linde Material Handling.
(Bild: Beutlhauser)

Der global tätige Logistikdienstleister Kühne+Nagel hatte sich auf den Betreiberwechsel zusammen mit dem Handels- und Dienstleistungsunternehmen Beutlhauser, der für die Intralogistikkomponenten zuständig ist, natürlich vorbereitet. Aber etwas „tricky“ war das Ganze dann doch: So konnte der Standort zu Beginn beispielsweise nicht besichtigt werden und das Projekt musste deshalb ausschließlich am Bildschirm geplant werden. Außerdem galt es, zu einem sehr frühen Zeitpunkt einen fest vorgegebenen Liefertermin zu bestätigen.

Die Fahrzeuge wurden von Februar bis Mitte April am Standort angeliefert. Die Übergabe an den Kunden musste dabei just in sequence erfolgen.

Christian Feldmeier, Key-Account-Leiter bei Beutlhauser

Bei einer Flotte von 250 Fahrzeugen, einer Kombination aus Neu- und Gebrauchtstaplern und neuen verschiedenen Fahrzeugtypen, ist das selbstredend keine leichte Aufgabe. Die gebrauchten Geräte wurden im hauseigenen Aufbereitungszentrum in Polen einer „Frischekur“ unterzogen „und sind nun von den Neufahrzeugen kaum zu unterscheiden“, so Beutlhauser.

Es kommen nur E-Stapler zum Einsatz

Weil in einem derart zentralen logistischen Dreh- und Angelpunkt ein schneller, sicherer Warenfluss höchste Priorität genießt, werden Fahrzeuge benötigt, die exakt auf die Anforderungen vor Ort zugeschnitten sind. Das spiegelt die Produktpalette wider: Sie reicht von Elektrostaplern E20PH und E35HL über Schubmaststapler R16HD, diverse Elektroschlepper und Schmalgangstapler bis hin zu Kommissionierern und Hochhubwagen. Dass ausschließlich Elektrostapler genutzt werden, ist natürlich kein Zufall, sondern Ausdruck einer nachhaltigen Philosophie.

Beutlhauser-Mann Feldmeier verdeutlicht den Ansatz von Kühne + Nagel: „In Kombination mit effizienten Ladegeräten lässt sich Energie einsparen und der Ausstoß von CO2-Emissionen verringern.“ Auch der Wunsch nach einem optimalen Überblick über die Flotte sei erfüllt worden: Sämtliche Fahrzeuge sind mit der Linde-Flottenmanagementsoftware „Linde Connect“ ausgestattet.

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