Digitalisierung Bosch baut digitales Ökosystem für Frachtführer und Spediteure

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Für Bosch ist die Transport- und Logistikbranche ein strategisch wichtiges Feld. Erste Kunden in Europa, Indien und den USA nutzen jetzt das neue digitale Ökosystem des Unternehmens für digitale Logistik-Services.

Bosch startet mit einer Service-Plattform für die Logistik- und Transportbranche in Europa, Indien und den USA.(Bild:  Bosch)
Bosch startet mit einer Service-Plattform für die Logistik- und Transportbranche in Europa, Indien und den USA.
(Bild: Bosch)

Die digitale Logistik-Plattform „L.OS“ von Bosch wurde zur Vereinfachung von IT-Prozessen in der Transport- und Logistikbranche aufgesetzt. Wie das Unternehmen mitteilt, gehören jeweils 20 Logistikunternehmen aus Deutschland und Indien sowie 10 aus den USA zu den ersten Kunden des neuen Angebots. Wie es weiter heißt, laufe bereits die Integration von über 50 Service-Providern in den digitalen Marktplatz. Erst im vergangenen Jahr hatten die Schwaben ihre strategische Zusammenarbeit mit Amazon Web Services (AWS) zur Digitalisierung der Logistik bekanntgegeben. Mit seinen Logistik-Services peilt Bosch bis 2030 einen weltweiten Umsatz von rund 500 Millionen Euro an. Dazu wurde inzwischen die eigene Geschäftseinheit Mobility Platform and Services mit über 400 Mitarbeitenden gegründet.

Unsere Logistikplattform ,L.OS‘ bietet ein komplettes Ökosystem und eine Softwareumgebung, in der Services verschiedener Anbieter nutzbar und kombinierbar sind.

Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des UB Mobility

Logistik- und Transportunternehmen auf der ganzen Welt erhalten über die neue Plattform schnell und unkompliziert Zugang zu IT-Services. Der Clou laut Bosch: „L.OS“ stehe allen Anbietern von Logistiklösungen offen und ermögliche ein reibungsloses Zusammenspiel aus unterschiedlichen Services und Daten.

Keine eigenen IT-Projekte notwendig

Spediteure und Frachtunternehmen können mithilfe von „L.OS“ die Digitalisierungsmöglichkeiten gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse oder Anforderungen im jeweiligen Land deutlich stärker für sich nutzen – ohne eigene, ressourcen- und kostenintensive IT-Projekte aufsetzen zu müssen.

In Indien zum Beispiel ist vom Start weg auf „L.OS“ die Bosch-eigene Ortungslösung „TrakZeus“ für effizientes Flotten- und Transportmanagement sowie Routen- und Parkplanung verfügbar. Mit „Digital CN“ lassen sich Transportdokumente wie beispielsweise Frachtbriefe schnell und einfach digitalisieren und somit sicher auch über das Mobiltelefon übermitteln.

In Europa geht „L.OS“ mit einer ersten Service-Integration in Betrieb, die die Buchung sicherer Lkw-Parkplätze als zusätzliches Feature für bestehende Transportmanagementsysteme ermöglicht, während in den USA ein spezielles Transportmanagementsystem die Abläufe für Flotten vereinfacht und verwaltet.

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