Schiffhäfen Eine Milliarde Euro für Containerterminal in Bremerhaven

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Terminalbetreiber APM Terminals und Eurogate planen Investitionen von rund einer Milliarde Euro in das Containerterminal Bremerhaven. Die Genehmigungen stehen jedoch noch aus.

Die Betreiber APM Terminals und Eurogate planen eine Milliardeninvestition in das Containerterminal in Bremerhaven.(Bild:  Yellow Boat - stock.adobe.com)
Die Betreiber APM Terminals und Eurogate planen eine Milliardeninvestition in das Containerterminal in Bremerhaven.
(Bild: Yellow Boat - stock.adobe.com)

Der Umschlag soll vollständig elektrifiziert werden, teilten die Unternehmen mit. Mit dem Einsatz erneuerbarer Energie soll zudem der Ausstoß von Treibhausgasen so weit wie möglich reduziert werden.

Bremerhaven gehört neben Hamburg und Wilhelmshaven zu den Häfen mit dem größten Containerumschlag in Deutschland.

Das Terminal soll nach Angaben der Betreiber zu einer der effizientesten und resilientesten Umschlaganlagen weltweit werden. Derzeit werden in Bremerhaven jährlich knapp drei Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Künftig sollen es vier Millionen Standardcontainer sein.

„Wir wollen das Terminal langfristig zukunftssicher machen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit und Resilienz der Lieferketten für die deutsche Wirtschaft stärken“, sagte Maersk-Chef Vincent Clerc. APM Terminals ist ein Tochterunternehmen von Maersk.

Wovon die Investitionen abhängen

Der dänische Logistikkonzern und Eurogate befinden sich nach eigenen Angaben in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine langfristige Partnerschaft. Die geplanten Investitionen seien jedoch noch abhängig von internen und externen Genehmigungen. Auch die umstrittene Vertiefung der Außenweser sei ein Thema.

Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte begrüßte die Pläne. „Dass sich mit Maersk ein Weltmarktführer so stark in Bremerhaven engagiert, ist ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungsfähigkeit unserer Häfen“, sagte der SPD-Politiker. „Jetzt ist der Bund gefordert, die Außenweservertiefung weiter voranzutreiben und zügig umzusetzen.“

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