Distributionszentrum Drittes Witron-Zentrum für Coles

Quelle: Pressemitteilung Witron 2 min Lesedauer

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In den Verteilzentren in Brisbane und Sydney kommissioniert Coles mit Witron-Technologie jährlich 1,6 Milliarden Verkaufseinheiten aus einem Trockensortiment von 19.000 verschiedenen Artikeln. Davon werden mehr als 90 Prozent vollautomatisch oder an teilautomatisierten Arbeitsplätzen gepickt.

In den hochautomatisierten Witron-Zentren von Coles werden jährlich 1,6 Milliarden Verkaufseinheiten kommissioniert.(Bild:  Witron)
In den hochautomatisierten Witron-Zentren von Coles werden jährlich 1,6 Milliarden Verkaufseinheiten kommissioniert.
(Bild: Witron)

Australien ist geographisch wie strukturell eine logistische Ausnahme: „Wir sind rund 30 Millionen Menschen – in einem Land, das flächenmäßig so groß ist wie Europa“, erklärt Matt Swindells, Chief Operations und Supply Chain Officer beim australischen Lebensmitteleinzelhändler Coles. Die Konsequenz: große Entfernungen, lange Transportzeiten, dezentrale Produktionsstätten. Frischeprodukte sind nahezu vollständig lokal: „96 Prozent des frischen Obsts und Gemüses stammen aus Australien, frisches Fleisch muss per Gesetz im Inland produziert werden.“ Heute liegt die Online-Durchdringung im australischen Lebensmitteleinzelhandel bei fast 12 Prozent, Tendenz steigend. Coles bietet Zustellungen am nächsten Tag, Click & Collect sowie Expresslieferungen innerhalb einer Stunde an.

Leistungsstärkste Distributionszentren in der südlichen Hemisphäre

Coles beauftragte Witron 2019 mit der Planung, Realisierung und dem Service zweier hochautomatisierter Distributionszentren (ADC) in Redbank (Nähe Brisbane, Queensland) und Kemps Creek (Nähe Sydney, New South Wales). „Genau genommen sind es keine Logistikzentren, es sind eigentlich Fabriken, die dichtgepackte, filialgerechte Paletten bauen“, berichtet Swindells.

Coles automatisiert seine australischen Distributionszentren mit Witron-Technologie und plant bereits ein drittes Zentrum in Melbourne.(Bild:  Witron)
Coles automatisiert seine australischen Distributionszentren mit Witron-Technologie und plant bereits ein drittes Zentrum in Melbourne.
(Bild: Witron)

OPM, AIO und CPS kommissionieren 19.000 verschiedene Artikel

Die Distributionszentren verarbeiten täglich etwa 5.000 Paletten von Hunderten Lieferanten. In Summe werden rund 19.000 verschiedene Retail-SKUs gelagert, kommissioniert und ausgeliefert. Davon laufen mehr als 90 Prozent des gesamten Volumens vollautomatisiert – vom Wareneingang bis zum Warenausgang. Gepickt wird mit den Witron-Lösungen OPM (Order Picking Machinery), AIO (All-in-One Order Fulfillment) und CPS (Car Picking System). Ein vollautomatischer Warenausgangspuffer gewährleistet „just-intime“ zur Auslieferung die filial- und tourengerechte Bereitstellung der Kunden-Paletten im Versandbereich.

Kommissionierung von 1,6 Milliarden Verkaufseinheiten jährlich

In der Woche kommissioniert Coles pro ADC über vier Millionen versandfertige Einheiten auf Paletten bzw. in Behälter. Verdichtet, sortiert und filialspezifisch verpackt, für mehr als zweihundert Filialen in den Regionen der DC. Dies entspricht in Summe 32 Millionen in den Shops verkauften Produkten. Über das Jahr gerechnet sind das 1,6 Milliarden Verkaufseinheiten pro ADC. Laut Swindells gibt es mittlerweile weniger LKW-Verkehr sowohl im Wareneingang als auch bei den Auslieferungen an die Filialen. Gleichzeitig schaffe sie es, eine höhere Lieferfrequenz für langsam-drehende Artikel zu garantieren. Dazu komme die Reduktion der Vorlaufzeit und ein besseres Bestandsmanagement. Coles verfolgt ein Control-Tower-Konzept: „Wir verbinden das Witron-System, das Transportmanagement, die Storeplanung und die Personalsteuerung auf einer Datenebene.“ Ziel: flexible, dynamische Netzwerke – optimiert beispielsweise auf Kundenverhalten, Wetter, Nachfrage und Kostenstrukturen. „Die KI ist nicht der schwierige Teil“, betont Swindells. „Viel schwieriger ist es, die strukturellen Assets aufzubauen.“

Weiterer Standort in Melbourne ist beauftragt

Aufgrund der erreichten wirtschaftlichen Ziele der beiden Projekte in Brisbane und Sydney, ist bereits ein drittes Projekt beauftragt. In Melbourne entsteht ein weiteres Trockensortiments-ADC mit einer Kapazität für über 4,5 Millionen Cases pro Woche. Auch hier greift man auf die bewährten Lösungen OPM, AIO, CPS und den automatisierten Warenausgangspuffer zurück.

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