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Beladetechnik

CQL-System ermöglicht kostengünstige Containerbefüllung mit Schüttgütern

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Wie passen eigentlich weltweite Warenströme und ein Westerwälder Unternehmen zusammen?

Hanses: Da haben Sie ins Schwarze getroffen. Am Anfang der Entwicklung unserer Be- und Entladetechnologie haben wir noch gedacht, dass wir ein Maschinenbauer werden. Doch viele unsere großen Kunden forderten für ihren Warenstrom einen Preis pro Tonne. Das führte dazu, dass wir in die komplette Supply Chain eingegriffen haben. Um die logistische Herausforderung anzunehmen, haben wir uns für den Shareholder Karl Schmidt Spedition Heilbronn entschieden und unser weltweites Netzwerk ausgebaut. Heute steuern wir von Europa unsere Netzwerkpartner in den USA, Mittleren Osten, Südamerika, Kanada, Asien, Australien und Russland.

Wie wird man Netzwerkpartner?

Hanses: Oft sind es die Logistiker unserer Kunden, die das Potenzial der Technologie erkannt haben und es auf ihre Kunden umlegen wollen. So werden auf Dauer aus Netzwerkpartnern territoriale Lizenznehmer.

Wie passen sich ihre Systeme den kaufmännischen Anforderungen der Kunden an?

Hanses: Wir bieten dem Kunden über Kauf, Mietoptionen bis hinzu Dienstleistungen alles an. Bei Saison-Branchen zum Beispiel Zement, der größten Teils nur im Sommer benötigt wird, gibt es andere Modelle. Hier zahlt der Kunde die Mietrate voll, wenn die Maschine Geld für ihn erwirtschaftet. Ist die Saison vorbei, zahlt er eine geringe Stillstandgebühr. Nach diesem Konzept konnten wir schon Großkonzerne überzeugen, die unsere Systeme erfolgreich auf Basis von Rahmenverträgen weltweit einsetzen.

Welche Einsparungen ergeben sich für den Kunden?

Hanses: Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die Einsparung errechnet sich aus Gegenüberstellung des alten und des neuen Prozesses. Um die Einsparung zu ermitteln, erstellen wir mit dem Kunden zusammen eine vorbereitete Benchmark-Tabelle. Mit dieser Arbeitsunterlage sind wir in der Lage, in einer etwa 30-minütigen Telefonkonferenz den Kundenvorteil zu ermitteln. Da kommen schon mal bei Warenströmen von 6000 t Einsparung von 200.000 Euro zusammen.

Herr Hanses, danke für das Gespräch

Dieser Artikel erschien zuerst in unserem Partnermagazin Process.

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