Forschung Dachser und Fraunhofer arbeiten enger zusammen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Zum 1. Februar hat Logistikdienstleister Dachser seine Forschungspartnerschaft mit der Fraunhofer-Gesellschaft erweitert. Dachser und das Dortmunder Fraunhofer-IML erweitern ab sofort ihre Kompetenz um die des Fraunhofer-IAIS aus Sankt Augustin bei Bonn.

Erweitern ihre Forschungspartnerschaft (v.l.): Burkhard Eling (CEO Dachser), Alexander Tonn (COO Road Logistics Dachser), Stefan Hohm (CDO Dachser), Prof. Alice Kirchheim (Institutsleiterin Fraunhofer-IML) und Prof. Stefan Wrobel (Institutsleiter Fraunhofer-IAIS).(Bild:  Fraunhofer-IML/Frederic Eynck)
Erweitern ihre Forschungspartnerschaft (v.l.): Burkhard Eling (CEO Dachser), Alexander Tonn (COO Road Logistics Dachser), Stefan Hohm (CDO Dachser), Prof. Alice Kirchheim (Institutsleiterin Fraunhofer-IML) und Prof. Stefan Wrobel (Institutsleiter Fraunhofer-IAIS).
(Bild: Fraunhofer-IML/Frederic Eynck)

Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) ist eines der führenden Wissenschaftsinstitute bei KI (künstliche Intelligenz), ML (maschinellem Lernen) und Big Data. Ab sofort steuert das IAIS seine Kompetenzen zur bestehenden Forschungspartnerschaft zwischen Dachser und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) bei. Das Ganze geschieht vor dem Hintergrund des Dachser Enterprise Labs, das seit 2017 Wissenschaftler und Logistikpraxis in gemischten Innovationsteams zusammenbringt. Am IAIS unterstützen rund 380 Mitarbeitende die Unternehmen bei der Optimierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen sowie bei der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle.

Ein zentrales Potenzial für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Logistik liegt in der Verarbeitung unstrukturierter oder unterschiedlich formatierter Daten.

Prof. Dr. Stefan Wrobel, Institutsleiter des Fraunhofer-IAIS

Gerade die Logistikbranche biete viele Anwendungsmöglichkeiten, um komplexe Prozesse in Warenflüssen und Lieferketten sowie der Kundenkommunikation zu optimieren und zu automatisieren. Prof. Wrobel: „Mit Blick in die Zukunft werden KI-Lösungen immer wirksamere Werkzeuge für den Menschen sein. Deshalb freuen wir uns sehr, zusammen mit Dachser und unseren Dortmunder Kollegen vom Fraunhofer-IML die Nutzung von KI in der Logistik und bei Dachser weiter voranzutreiben.“

KI-Verweigerer werden auf Sicht verschwinden

Und auch beim Logistikdienstleister Dachser gibt man sich vom hohen Nutzwert von künstlicher Intelligenz für die Branche überzeugt: „Wer sich als Logistiker heute nicht mit KI beschäftigt, der wird mittel- und langfristig nicht am Markt bestehen können. Denn die Anforderungen der Kunden und die Komplexität der Rahmenbedingungen werden nicht geringer – und das vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels“, erklärt Stefan Hohm, Chief Development Officer und Mitglied des Vorstands bei Dachser.

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