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Das müssen Sie beachten bei Gefahrgut auf Reisen

Von Ingo Scherzer * 3 min Lesedauer

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Lithiumakkus sind heimliche Globetrotter: Sie reisen in Frachtcontainern über Ozeane, lagern zwischen Spanplatten oder gehen per Kurier zum Endkunden. Während die Logistikbranche Gefahrgutrouten optimiert, wird ein Risiko oft unterschätzt: Akkus altern – oder können sich während des Transports in tickende Zeitbomben verwandeln.

Mit der richtigen Transportbox können sich Akkubrände nicht auf andere Akkus ausweiten und die Gefahr wird eingedämmt.(Bild:  Zarges)
Mit der richtigen Transportbox können sich Akkubrände nicht auf andere Akkus ausweiten und die Gefahr wird eingedämmt.
(Bild: Zarges)

Laut Allianz-Risk-Barometer zählt Feuer nach wie vor zu einer der häufigsten Ursachen für eine Betriebsunterbrechung oder Lieferkettenstörung und kletterte bei deutschen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze nach oben. Eine zentrale Gefahr dabei: Lithiumakkus, die sich durch unsachgemäße Handhabung oder Lagerung entflammen können. Die Allianz empfiehlt daher, die Brandschutzmaßnahmen zu überprüfen und zu aktualisieren.

Lithiumakkus sind aus der modernen Industrie nicht mehr wegzudenken. Die wiederaufladbaren Energiespeicher treiben E-Bikes, Werkzeuge und Fahrzeuge an. Leider haben sie eine tückische Eigenschaft: Sie können in Brand geraten – sei es durch Beschädigung, große Hitze oder Alter. 2023 geriet in einer Recyclingfirma in Offenbach ein Batterielager in Brand und brachte die Einsatzkräfte an ihre Grenzen. Rund 350 Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Polizisten und Katastrophenschutzhelfer kämpften eine Nacht lang gegen die Flammen, die mehrere Tonnen Akkus verschlangen.