Vernetzte Wertschöpfung

Datenfabrik.NRW – Produktiver von der Fabrikplanung bis zur Logistik!

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Die Produktionswelt wird komplexer – Excel-Listen reichen nicht ...

Individuelle Kundenwünsche, Arbeitskräftemangel und der Wunsch nach einer möglichst energieeffizienten Fertigung sind aber nur einige Zielgrößen, sagen die Spezialisten des Spitzenclusters, die es in der Produktionsplanung zu berücksichtigen gilt. Das oftmals implizite Wissen eines Produktionsplaners und das Informationsmanagement mittels Excel-Listen kämen dabei aber schnell an ihre Grenzen. Unternehmen erreichen nach Ansicht der Experten also zunehmend einen Punkt, an dem sie auf Datendurchgängigkeit und Künstliche Intelligenz in der Produktionsplanung angewiesen seien, um die gestiegene Komplexität beherrschen zu können, merkt dazu Dr. Arno Kühn an, Leiter Strategie, F&E des Technologienetzwerks it‘s OWL.

Wie Algorithmen die Planung unterstützen können, indem sie Daten schneller und besser analysieren als der Mensch, erarbeiten im Projekt die Forscher der beteiligten Fraunhofer-Institute mit den Unternehmen. Dabei sucht der Algorithmus nach den besten Planungsschritten, um Ziele zu erfüllen, die das Unternehmen zuvor festgelegt hat, was sich von der Minimierung von Engpässen über Kostenreduktion bis hin zum Energiesparen spannt, wie man erklärt.

Bloß keine hemmenden Insellösungen mehr schaffen

Insgesamt sollen ja auch die 50 Use Cases umgesetzt und miteinander in Einklang gebracht werden. Dabei werden die neuen Tools und Methoden direkt in der Produktion getestet, so dass die Auswirkungen auf Prozesse, IT und Organisation sofort erkennbar sind und mögliche Anpassungen vorgenommen werden können, heißt es dazu. Diese Vorgehensweise biete sowohl für die Unternehmen als auch die Forschungseinrichtungen einen großen Mehrwert. Bewusst wolle man so Insellösungen vermeiden und sicherstellen, dass die entwickelten KI-Systeme schnell skalierten und auf andere Anwendungsfälle und Standorte angepasst werden könnten. Durch die Datenfabrik entstehen schließlich Strukturen und Prozesse im Unternehmen, die es ermöglichen, die Potenziale von KI zu erkennen und nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Das gewonnene Wissen über die bestehenden Barrieren und Hilfen bei der Einführung von KI-basierten Tools werden die Forschungseinrichtungen in zukünftige Projekte im Kontext der industriellen Transformation transferieren.

Durch Datgenexpertise wird die Fabrikplanung digital

Eine KI-gestützte Produktion ist auch Thema beim Schmitz Cargobull, einem bekannten Hersteller von Sattelaufliegern, Aufbauten und Anhängern. Schmitz Cargobull treibe nämlich die Digitalisierung sowohl in der Produktion als auch im Produkt- und Serviceangebot voran. Denn diese Branche ist stark von konjunkturellen Schwankungen abhängig, was eine schnelle Anpassung an sich rasch ändernde Rahmenbedingungen erfordert, was vor allem in der Produktion gilt, wie man erfährt. Die Hauptproduktionsstandorte von Schmitz Cargobull liegen im Münsterland, mit den Werken in Vreden und in Altenberge. Das Werk für die Kühlkofferfertigung in Vreden nimmt mit der Datenfabrik.NRW im Hinblick auf die Digitalisierung des Produktionsnetzwerks dabei eine Vorreiterstellung ein.

Die Erkenntnisse, die man durch die Mitarbeit am Projekt für die Produktion, die Produktionsplanung und -logistik gewinnt, werden dann direkt am Werksstandort Vreden erprobt. Dort übernimmt man dann im Rahmen des internationalen Produktionsnetzwerks eine Modellfunktion ein, die sich für die Weiterentwicklung der Produktion insgesamt auszahlen wird, so die Strategie. Für den Standort in Vreden plant das Unternehmen außerdem eine Werkserweiterung. Die Planung findet ebenso mithilfe der Datenfabrik.NRW faktisch komplett digital statt – interessantes Neuland hat man hier betreten, wie es heißt, doch die Datenfabrik-Experten helfen dabei.

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