Nachhaltige Verpackungslösung Luftpolsterung statt Verpackungsmüll für den ICE-Komponententransport

Quelle: Pressemitteilung Turtlebox 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die DB Fernverkehr AG testet neue Stausackboxen für den Komponententransport. Die Boxen der Turtlebox GmbH kommen durch eine integrierte Luftpolsterung vollständig ohne zusätzliche Innenverpackung aus.

Die Stausackboxen von Turtlebox transportieren ICE-Komponenten der DB Fernverkehr AG ohne zusätzliche Innenverpackung.(Bild:  Turtlebox)
Die Stausackboxen von Turtlebox transportieren ICE-Komponenten der DB Fernverkehr AG ohne zusätzliche Innenverpackung.
(Bild: Turtlebox)

Die DB Fernverkehr AG beteiligt sich aktuell an einem Kooperationsprojekt zur Optimierung des Transports technischer Komponenten. In Zusammenarbeit mit Turtlebox, der G&H GmbH Rothschenk und dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF werden sogenannte Stausackboxen für den sicheren Transport von Maschinenmodulen erprobt. Das Testprojekt verfolge das Ziel, die bisherige Transportlösung durch eine wirtschaftliche und Schaden minimierende Alternative zu ersetzen, heißt es laut Pressemitteilung.

Prozessoptimierung durch anpassungsfähige Verpackungstechnik

Die technischen Module werden routinemäßig u. a. am Pilotstandort München ausgebaut, zur Aufarbeitung transportiert und anschließend nach Rücklieferung wieder in die ICE-Züge eingebaut. Die Stausackbox soll durch ihre adaptive Formstabilität und die Möglichkeit zur mehrfachen Wiederverwendung eine deutlich höhere Transportqualität ermöglichen – bei gleichzeitig fast vollständig reduziertem Verpackungsmüll. Aktuell wird dieser Ansatz im Rahmen des Kooperationsprojekts noch erprobt. „An den Stausackboxen ist besonders interessant, dass neben der integrierten Luftpolsterung keine zusätzliche Innenverpackung erforderlich ist“, erklärt Florian Scharfenstein, Projektleiter Instandhaltung bei der DB Fernverkehr AG. „Wir erhoffen uns eine Vereinfachung im Verpackungsprozess und eine Reduzierung von Transportschäden.“

Potenzielle Nachhaltigkeitsaspekte

Das Luftpolstersystem passt sich automatisch an die transportierten ICE-Module an, um Transportschäden zu verhindern.(Bild:  Turtlebox)
Das Luftpolstersystem passt sich automatisch an die transportierten ICE-Module an, um Transportschäden zu verhindern.
(Bild: Turtlebox)

Im Rahmen des Pilotprojekts wird ein wiederverwendbares Verpackungssystem getestet, das auch ökologische Vorteile bieten soll. Durch den Verzicht auf Einwegverpackungen und überflüssige Füllmaterialien könnte sich das Abfallaufkommen deutlich verringern – und damit zu einem ressourcenschonenderen Transportprozess beitragen. Matthias Beham, Referent Supply-Chain-Management für die Materialwirtschaft bei der DB Fernverkehr AG, ergänzt: „Das Setzen auf nachhaltige und sichere Transportlösungen trägt maßgeblich zur Kreislaufwirtschaft bei und minimiert den ökologischen Fußabdruck der Logistikprozesse.“

Technologische Innovation durch Industrie- und Forschungspartnerschaften

Die wissenschaftliche Begleitung unter realen Betriebsbedingungen durch das Fraunhofer Institut LBF soll gewährleisten, dass eine fundierte Evaluierung dieser, gemeinsam mit Industriepartnern entwickelten, Transportlösung erfolgt. So entstünden bedarfsgerechte, industrienahe Produkte und Lösungen zum schnellen und praktischen Einsatz, heißt es seitens Turtlebox. „Wir sind begeistert, gemeinsam mit der G&H GmbH Rothschenk die Erfindung der Berges GbR und dem Fraunhofer LBF in kurzer Zeit in eine Industrielösung nah am tatsächlichen Bedarf zu entwickeln und platzieren zu können und danken der DB Fernverkehr AG für die schnelle konstruktiv-positive Bewertung zum Einsatz der Stausackboxen“, erläutert Jannik Frenzel, Geschäftsführer der Turtlebox GmbH.

(ID:50577950)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung