Besser gelaunt Der deutsche Einzelhandel atmet etwas auf

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Es geht etwas aufwärts im deutschen Einzelhandel. Die Stimmung in der Branche habe sich im April verbessert, wie das Münchener Ifo-Institut jetzt mitteilt.

Der deutsche Einzelhandel erholt sich, wie das Münchener Ifo-Institut analysiert hat. Das bestätigt auch das Statistische Bundesamt. Vor allem im Lebensmittelsektor steigt der Umsatz. Hier mehr Details zur Branche ...(Bild:  G. Nuss)
Der deutsche Einzelhandel erholt sich, wie das Münchener Ifo-Institut analysiert hat. Das bestätigt auch das Statistische Bundesamt. Vor allem im Lebensmittelsektor steigt der Umsatz. Hier mehr Details zur Branche ...
(Bild: G. Nuss)

Das Münchener Ifo-Institut meldet laut dpa, dass es dem deutschen Einzelhandel seit diesem Monat wieder besser geht. Zusätzlich berichtete das Statistische Bundesamt von steigenden Umsätzen im März. Bereinigt um Preis- und Saisoneffekte setzten die Händler demnach 1,8 Prozent mehr um als noch im Februar. Das vom Ifo erhobene Stimmungsbild verbesserte sich im April um drei Punkte auf minus 14,5. Vor allem die aktuelle Lage wurde wieder positiver bewertet und war nur noch leicht negativ, so die Analyse. Die jüngsten Anstiege der realen Einkommen beleben offensichtlich den Konsum. Das hilft auch der Konjunktur, denn die konsumnahen Branchen werden 2024 voraussichtlich eine Stütze für die Gesamtwirtschaft sein, wie die Ifo-Experten erwarten.

Die Geschäfte mit Lebensmitteln laufen gut

Besonders deutlich habe sich die Situation zuletzt bei den Bau- und Heimwerkermärkten und bei den Bekleidungshändlern verbessert, so das Ifo. Bei beiden Sektoren sank der Anteil der Unternehmen, die über eine geringe Nachfrage klagten, vom vierten Quartal 2023 zum ersten Quartal 2024 um über 30 Prozentpunkte. Zwar finde noch immer ein Drittel der Einzelhändler schwer Fachkräfte, doch im vierten Quartal seien es allerdings „nur“ noch knapp 43 Prozent gewesen. Besonders hoch ist der Fachkräftemangel aber im Autohandel sowie im Bereich Elektrotechnik und elektronische Haushaltsgeräte. Im März waren laut Statistischem Bundesamt besonders die Geschäfte mit Lebensmitteln aber gut gelaufen. Dort war es im Vergleich zum Vorjahresmonat (preisbereinigt) um 4,1 Prozent nach oben gegangen. Mit Nicht-Lebensmitteln verzeichnete die Behörde für diesen Zeitraum ein Minus von 1,7 Prozent. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln ging es in der Jahresfrist um 1,7 Prozent nach unten.

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