Dümpelei Deutscher Binnenschifffahrt geht der Dampf aus

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Der Niedergang der deutschen Binnenschifffahrt hat sich auch im vergangenen Jahr fortgesetzt, die die dpa meldet.

Dieser Anblick wird nach Analysen des Statistischen Bundesamtes immer seltener. Denn die Tansportmenge per Binnenschiff auf deutschen Wasserstraßen verringert sich von Jahr zu Jahr. Jetzt ist ein Tiefstand erreicht, meldet die dpa.(Bild:  Besolix)
Dieser Anblick wird nach Analysen des Statistischen Bundesamtes immer seltener. Denn die Tansportmenge per Binnenschiff auf deutschen Wasserstraßen verringert sich von Jahr zu Jahr. Jetzt ist ein Tiefstand erreicht, meldet die dpa.
(Bild: Besolix)

Mit rund 172 Millionen Tonnen transportierten die deutschen Binnenschiffe im letzten Jahr so wenig Güter wie noch nie seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt jetzt mitteilt. In 2022 waren es wegen der vergleichsweise hohen Kohleverstromung noch rund 10 Millionen Tonnen mehr gewesen. Im Vergleich zum Vereinigungsjahr 1990 ist die Transportmenge trotz deutlich gestiegener Wirtschaftsleistung auf den deutschen Flüssen und Kanälen um fast 26 Prozent gesunken. Zum letzten Vor-Corona-Jahr (2019) betrug der Abstand 16,3 Prozent, wie es weiter heißt.

Mehrtransport lediglich bei flüssigen Mineralölprodukten

In 2023 gingen allein die Kohletransporte vergleichsweise um mehr als ein Viertel zurück, weil weniger Energie aus dem fossilen Brennstoff erzeugt wurde. Als einzige wichtige Warengruppe legten flüssige Mineralölerzeugnisse um 3,1 Prozent auf 27,9 Millionen Tonnen zu. Knapp ein Zehntel des Transports auf den Bundeswasserstraßen entfiel auf Container, hat das Bundesamt analysiert. Die weitaus größeren Anteile machten feste Massengüter mit 56,6 Prozent und flüssige Massengüter mit 27,3 Prozent aus.

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