Kein guter Herbst

Deutsche Zulieferer weiterhin pessimistisch

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Politik und Automobilzulieferer plagen mit Bürokratieschwemme

Beim Bürokratieabbau müsse Deutschland außerdem viel schneller vorankommen als bisher. Dieser Appell richte sich nicht nur an die Politik, sondern auch an die Automobilhersteller und großen Tier 1-Unternehmen. Unter dem Label Nachhaltigkeit zum Beispiel würden kleinere Zulieferer mit immer neuen Erklärungs- und Dokumentationspflichten überschwemmt. Im Rahmen des Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetzes und der sozialen Nachhaltigkeit bekommen mittelständische Zulieferer außerdem umfangreiche Fragebögen mit zum Teil denselben absurden Fragen zugestellt. Das aber ist vom Gesetzgeber in einer solchen belastenden Form gar nicht gewollt und lässt jedes Augenmaß vermissen, heißt es. Die mittelständischen Zulieferer leiden schon genug unter staatlicher Bürokratie. Deshalb müssen die Automobilhersteller mit ihren überbordenden Fragebögen nicht noch ständig draufsatteln. Der industrielle Mittelstand ächzt außerdem unter dem Arbeits- und Fachkräftemangel. Die Verfügbarkeit von Arbeitskräften ist nach einer Verbandsumfrage des WSM für Betriebe der Stahl- und Metallverarbeitung aber der wichtigste Parameter bei der Entscheidung über Erweiterungsinvestitionen. Die qualifizierte Zuwanderung und die Vereinfachung der Aufnahme der bereits im Land befindlichen arbeitenden Migranten mit unsicherem Aufenthaltsstatus müssten deshalb forciert werden.

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