40. Deutscher Logistikkongress Deutscher Logistikkongress zieht von Berlin Mitte nach Neukölln

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Das international renommierte Berliner Hotel Estrel, das auch als Kongress- und Tagungszentrum eine gute Figur macht, wird die neue Heimat für den Deutschen Logistikkongress werden. Ab 2024 beherbergt es die Crème de la Crème der (nicht nur) deutschen Logistikbranche – im nächsten Jahr vom 23. bis zum 25. Oktober.

BVL-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer: „Wir wollen nicht hipp sein, wir wollen Nutzwert produzieren – naja, vielleicht auch ein bisschen hipp sein.“(Bild:  Maienschein)
BVL-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer: „Wir wollen nicht hipp sein, wir wollen Nutzwert produzieren – naja, vielleicht auch ein bisschen hipp sein.“
(Bild: Maienschein)

Seit exakt 20 Jahre pilgere ich jetzt nach Berlin zum „DLK“, dem Deutschen Logistikkongress. Und seit (gefühlt) 20 Jahren (wahrscheinlich schon viel länger) nennen ihn 50 Prozent der Teilnehmenden „BVL-Kongress“. Und das „nur“, weil der Deutsche Logistikkongress von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) organisiert wird. Aber mit diesem Wirrwarr ist jetzt Schluss: Am ersten Kongresstag ließ der BVL-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer sozusagen „die Katze aus dem Sack“: Der DLK wird zum Event „BVL Supply Chain CX“! Wobei nicht so ganz klar kommuniziert wurde, wofür „CX“ genau steht. Aber beide Buchstaben genießen ja gemeinhin höchste Weihen, was sich beispielsweise bei „C-Level“ wiederfindet. Oder „X“, was bei vielen für eine Abkürzung für „Extreme“ interpretiert wird. Ein Schelm, wer dabei an das ehemalige Twitter denkt :-)

Wir wollen bei Referierenden wie Teilnehmenden deutlich internationaler werden.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorstandsvorsitzender der BVL

Aber zum Hier und Heute: Derzeit ist also der 40. Deutsche Logistikkongress im vollen Gange – nicht mehr ganz so frequentiert wie vor der Pandemie, aber doch ganz ordentlich. Bis Freitagnachmittag wird wieder fleißig geworkshopt, gespochen, zugehört und sich informiert, aus berufenem Munde und ganz sicher nicht umsonst.

„Stolz auf die eigene Branche“ auch zeigen

Ab 2024 soll dann konzeptionell aber einiges anders werden. Künftig wird es eine Zweiteilung zwischen Kongress und Ausstellung geben. Die Ausstellung soll größer werden, mit mehr Platz für die Ausstellenden. Auch kann es, wie es heißt, „Side-Events“ für bestimmte Branchen oder für Start-ups geben und es wird mehr digitale Vernetzungsmöglichkeiten geben. Wimmer: „Wir werden weiterhin das beste Kongressprogramm und den C-Level-Austausch haben. Und wir wollen sichtbarer den Stolz auf unseren Wirtschaftsbereich zeigen.“

Geplant seien auch vielfältigere Ticket-Optionen, beispielsweise mit Tagestickets oder günstigeren Expo-Tickets. Und um noch einmal auf das anfängliche „CX“ im neuen Veranstaltungsnamen zurückzukommen: Die BVL bringt weitere Optionen dafür ins Spiel: So könne das auch für „Congress und eXpo“ stehen oder aber für „Community und eXperience“. Wir werden sehen, worauf sich die „Logistik-Community“ im Lauf der Jahre einigen wird. (bm)

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