GADV-Bilanz 2024 Schweres Jahr für Verpackungsmarkt

Quelle: Pressemitteilung Bundesverband Glasindustrie e.V. 1 min Lesedauer

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Verpackungshersteller in Deutschland mussten 2024 fast vollständig Produktionsrückgänge verzeichnen. Lediglich Aluminiumverpackungen konnten mit einem Plus von 1,3 Prozent leicht zulegen.

Der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) blickt auf ein herausforderndes Jahr 2024 zurück. Der Verpackungsmarkt verzeichnete einen Rückgang um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.(Bild: ©  feeling lucky - stock.adobe.com)
Der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) blickt auf ein herausforderndes Jahr 2024 zurück. Der Verpackungsmarkt verzeichnete einen Rückgang um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
(Bild: © feeling lucky - stock.adobe.com)

Der deutsche Verpackungsmarkt ist im Jahr 2024 mit rund 17,1 Millionen Tonnen produzierter Packmittel geschrumpft. Der Rückgang der Produktionsmenge betrug laut Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Produktionswert sank demnach um 4,1 Prozent auf etwa 37,1 Milliarden Euro. Kunststoffverpackungen stellten mit einem Anteil von 44,6 Prozent weiterhin den größten Anteil am Produktionswert dar. Die Zahlen gab der GADV im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt. Mengenmäßig dominierten laut GADV Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe mit 47,5 Prozent den Markt.

Packmittel-Produktion in Deutschland 2024 im Vergleich zum Vorjahr nach Verpackungswerkstoff.(Bild:  GADV)
Packmittel-Produktion in Deutschland 2024 im Vergleich zum Vorjahr nach Verpackungswerkstoff.
(Bild: GADV)

Hinsichtlich der Packmittelfraktionen zeigte sich 2024 ein differenziertes Bild in Bezug auf die Produktionsmengen. Die Aluminiumverpackungen verzeichneten einen Zuwachs und steigerten die Produktion um 1,3 Prozent. Auch die Kunststoffverpackungen konnten mit einem Plus von 1,1 Prozent leicht zulegen. Demgegenüber mussten alle anderen Verpackungsarten Rückgänge hinnehmen: Die Produktion von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton fiel um 2,9 Prozent, Glasverpackungen verzeichneten ein Minus von 2,5 Prozent und Metallverpackungen gingen um 2,4 Prozent zurück. Auch beim Produktionswert war die Entwicklung uneinheitlich: Während nahezu alle Packmittelfraktionen einen Rückgang hinnehmen mussten, konnten Aluminiumverpackungen als einzige ein Plus von 3,8 Prozent verzeichnen. Rückgänge gab es dagegen bei Glasverpackungen (minus 10,4 Prozent), gefolgt von Papier-, Pappe- und Kartonverpackungen (minus 7,8 Prozent), Metallverpackungen (minus 2,6 Prozent) sowie Kunststoffverpackungen (minus 1,5 Prozent).

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