Paketversand DHL erweitert Kapazitäten der Packstation an 45 Standorten in Deutschland
Über 1,5 Mio. Kunden haben sich Stand 1. September 2010 für die DHL-Packstation registriert — und täglich werden es mehr. Nun erweitert DHL Paket die Kapazitäten an 45 besonders beliebten Standorten in deutschen Großstädten nochmals deutlich, wie es heißt. Unter anderem in Berlin, Hamburg, Köln und München werden neue modulare System zum Einsatz kommen.
Anbieter zum Thema
Die bisherige Kapazität der „normalen“ Packstationen von 76 Fächern kann nach Unternehmensangaben je nach Bedarf modular um ein Vielfaches erweitert werden. So stehen beispielsweise bei der Maximalen Modul-Version bis zu 390 Fächer zur Verfügung. Ein Aufstellen der Automaten über Eck oder in U-Form ist mit diesem System ebenso möglich wie die Anpassung der Fächerzahl im laufenden Betrieb.
Packstation-Service soll weiter verbessert werden
„Die Packstation gehört mittlerweile genauso zum Alltag, wie die Filiale oder der Briefkasten. Die Nutzerzahlen zeigen, sie ist in Deutschland wirklich angekommen und deshalb wollen wir unseren Kunden jetzt auch mit dem neuen System einen noch besseren Service bieten“, unterstreicht Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief der Deutschen Post DHL.
Der modulare Aufbau der Packstation ermögliche eine Anpassung der Kapazität an den tatsächlichen Bedarf an dem jeweiligen Standort. Die Umleitung von Paketen in eine Filiale wird somit weitgehend vermieden. Insgesamt sind derzeit 2500 Packstationen in ganz Deutschland verfügbar und 150 weitere solcher Automaten werden nach Angaben der Deutschen Post DHL bis Ende des Jahres 2010 folgen — knapp ein Drittel davon als modulare Variante.
2D-Scanner erweitert künftig Anwendungsmöglichkeiten
Wie das Unternehmen mitteilt, bringt das neue System darüber hinaus weitere Vereinfachungen für den Kunden mit sich. Der Bildschirm sei tiefer positioniert und damit bei Sonneneinstrahlung leichter lesbar. Die Türen der Fächer seien durch die veränderte Bauweise noch besser vor Vereisung geschützt und das Einlegen größerer Sendungen sei künftig in entsprechend angepassten Fächern ebenfalls möglich.
Insgesamt werde die leichte Bedienbarkeit der Packstation, die schon immer ein wesentlicher Grund für die Akzeptanz der Automaten gewesen sei, damit nochmals verbessert, wie es heißt. Außerdem wurde ein 2D-Scanner integriert, der künftig weitere Anwendungsmöglichkeiten für neue Produkte und Lösungen biete — etwa die Einlieferung und den Verkauf von Briefprodukten.
(ID:358987)