Supply-Chain-Management
Die 5 größten Herausforderungen des Lieferketten-Managements 2024

Von Robert Zehentbauer * 4 min Lesedauer

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Nach dem reaktiven Supply-Chain-Management im vergangenen Jahr geht es 2024 vor allem darum, kostspielige blinde Flecke in der Lieferkette zu beseitigen, aufwendige manuelle Prozesse zu automatisieren und eine Single Source of Truth für Waren im Transit zu schaffen. Möglich ist dies durch die Vernetzung aller an der Lieferkette Beteiligten sowie durch den Einsatz innovativer Visibility-Lösungen und generativer künstlicher Intelligenz (KI).

Die eigenen Angaben zufolge weltweit führende, cloudbasierte Plattform für Verlader und Logistikdienstleister Project44 unterstützt alle Transportarten und Versandtypen.(Bild:  chuttersnap-kyCNGGKCvyw-unsplash)
Die eigenen Angaben zufolge weltweit führende, cloudbasierte Plattform für Verlader und Logistikdienstleister Project44 unterstützt alle Transportarten und Versandtypen.
(Bild: chuttersnap-kyCNGGKCvyw-unsplash)

2023 sorgte ein reaktives Supply-Chain-Management für steigende Kosten sowie für Einbußen bei Effizienz und Kundenerlebnissen. Die zunehmende Komplexität globaler Lieferketten erschwert die Sichtbarkeit. Viele Verlader haben Probleme, Sendungen über verschiedene Verkehrsträger, Knotenpunkte und Spediteure hinweg zu verfolgen. Das gilt vor allem für Waren, die sowohl auf dem Seeweg als auch auf dem Landweg transportiert werden. Und diese machen rund 70 Prozent aller Lieferungen aus. Da oft genaue Kenntnisse zur Fracht fehlen, sind Informationen für die Auftragsbearbeitung schwer zu beschaffen. Die Folge sind frustrierte Kunden.

Ein weiteres Problem sind die zahlreichen manuellen Prozesse bei der Sendungsverfolgung. Um Daten zu aktualisieren, müssen Verlader oft in mehreren Systemen navigieren, unzählige Tabellenkalkulationen bearbeiten und mit Spediteuren und Transporteuren telefonieren. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen veraltete Technologien nutzen, die nur auf einen oder zwei Verkehrsträger und eine Region spezialisiert sind. Dies erschwert weltweit tätigen Verladern die Bestandsplanung und kann zu Überschüssen führen.

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