Nicht resilient genug! Die Mehrheit der deutschen Unternehmen ist anfällig

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Katastrophen, Störungen in Lieferketten und Sicherheitsrisiken bedrohen deutsche Unternehmen. 74 Prozent der Führungskräfte geben an, dass ihre Unternehmen besser auf Naturkatastrophen vorbereitet sein müssten. KI könnte Krisenreaktionen transformieren, aber ...

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen ist anfällig für Katastrophen, Störungen in Lieferketten und Sicherheitsrisiken.(Bild:  Samsara)
Die Mehrheit der deutschen Unternehmen ist anfällig für Katastrophen, Störungen in Lieferketten und Sicherheitsrisiken.
(Bild: Samsara)

Als Pionier der „Connected Operations Platform“ hat das in Nordamerika und Europa aktive Unternehmen Samsara jetzt einen neuen Bericht vorgelegt. Er basiert auf dem Fachwissen von 1.550 Experten für Krisen- und Notfallmanagement aus sieben Ländern, darunter 250 in Deutschland. Der Bericht zeigt auf, wie vorbereitet die Branche der realen Betriebsabläufe ist und welche Schritte künftig unternommen werden müssten, um sie besser zu unterstützen. Die meisten Organisationen seien „gefährlich unzureichend auf große Krisen vorbereitet“, wie es heißt. Führungskräfte in der Region seien, was ihre Krisenresilienz betrifft, weniger zuversichtlich: Nur 7 Prozent fühlen sich ausreichend vorbereitet.

Viele Führungskräfte setzen auf KI, doch echte Resilienz entsteht erst durch vernetzte Betriebsabläufe, redundante Kommunikation und geschulte Teams.

Christina Dennstedt, Senior Sales Manager DACH bei Samsara

Dabei sei die größte Schwachstelle in Deutschland nicht einmal nur das Wetter: Es sei das Agieren im Blindflug, wenn Netzwerke ausfallen oder Routen blockiert sind. Wenn Vernetzung, Redundanzen und Schulungen richtig zusammenspielten, könnten Unternehmen Menschen schützen, Lieferketten in Stunden statt Tagen umleiten und finanzielle Schäden begrenzen. 80 Prozent der deutschen Führungskräfte ist allerdings besorgt, dass ihre Mitarbeiter vor Ort nicht ausreichend geschult sind, um digitale Tools wie die KI während einer Krise zu nutzen. Der Bedarf an KI und anderen Innovationen sei letztendlich groß, um Führungskräfte künftig besser bei der Bewältigung von Notfällen zu unterstützen.

Die Methodik der Umfrage

Samsaras Ergebnisse basieren auf einer unabhängigen Onlinebefragung, die vom 3. bis zum 16. Juli 2025 durchgeführt wurde. Befragt wurden 1.550 Fachleute für Krisen- und Notfallmanagement aus 21 Branchen in sieben Ländern. Alle Teilnehmer arbeiten in Organisationen mit mindestens 500 Beschäftigten und mindestens 150 Fahrzeugen oder Anlagen (betrieben oder unbetrieben). Ihre Aufgabenbereiche umfassten Planung, Reaktion und Wiederherstellung im Krisenfall.

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