Kein Papier mehr
Digitalisierung der Warenauslieferung mit mobiler App

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 5 min Lesedauer

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Den Baustoffhändler Stark Deutschland haben in seiner einjährigen Pilotphase bei den Vertriebsmarken Raab Karcher, Muffenrohr Tiefbau und Melle Gallhöfer die Vorteile der SAP-basierten Warenauslieferungs-App „FIS/LastMile“ überzeugt, sodass nun der Roll-out auf das gesamte Unternehmen erfolgt. Die digitale, papierlose Dokumentation der Warenauslieferung sorgt für schnellere und deutlich effizientere Arbeitsprozesse sowie vollständige Transparenz über die „letzte Meile“.

Zettelwirtschaft ade: Die Lkw-Fahrer dokumentieren alle notwendigen Informationen jetzt in der Warenauslieferungs-App „FIS/LastMile“.(Bild:  2020 Olena Yakobchuk/Shutterstock)
Zettelwirtschaft ade: Die Lkw-Fahrer dokumentieren alle notwendigen Informationen jetzt in der Warenauslieferungs-App „FIS/LastMile“.
(Bild: 2020 Olena Yakobchuk/Shutterstock)

Mit seinem Netzwerk von bekannten Vertriebsmarken wie Raab Karcher, Melle Gallhöfer, Muffenrohr Tiefbau oder Keramundo bietet Stark Deutschland ein breites Sortiment an Baustoffen und Dienstleistungen für diverse Baugewerke an. Als Teil der internationalen Stark-Gruppe betreibt die deutsche Unternehmenseinheit rund 260 Standorte in Deutschland und ist mit über 600 Lkw-Fahrern auf den Straßen unterwegs. Tagtäglich befördern die Fahrer Baumaterial von den Standorten zu den jeweiligen Baustellen oder Dependancen, be- und entladen Paletten und dokumentieren ihre Abhol- und Zufuhrtätigkeiten. Zu wissen, wann Produkte ihren Zielort erreicht haben und wo sie abgeladen wurden, ist für Vertrieb und Dispoabteilung wichtig; besonders für den Fall, dass der Kunde mal nicht an der Baustelle angetroffen wird.

All diese Schritte effizient und ohne Zeitverzögerungen zu erledigen, bewog Stark Deutschland dazu, seine Warenauslieferung zu digitalisieren. Denn gerade in Ballungszentren mit mehreren Niederlassungen, in denen Lkw häufig nicht an ihre Ausgangsstandorte zurückkehren, kam es durch die bewährte Erfassung mit Stift und Papier zu Verzögerungen in der internen Abwicklung und auch gelegentlich zu Übertragungsfehlern oder gar zu Lieferscheinen, die verloren gegangen sind, während heute die Daten fehlerfrei und in Echtzeit ans SAP übertragen und dort weiterverarbeitet werden können.