SAP Diskussionsbedarf bei KI

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG), die Americas SAP Users Group und die UK & Ireland User Group haben in einer gemeinsamen Umfrage herausgefunden, dass künstliche Intelligenz (KI) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Aber: Nur wenige der Befragten behaupten, Experten auf diesem Feld zu sein.

DSAG-Chef Jens Hungershausen: „Erstaunlich ist, dass fast ein Drittel der Unternehmen noch keine offiziellen Pläne hinsichtlich der Nutzung von KI hat.“(Bild:  DSAG)
DSAG-Chef Jens Hungershausen: „Erstaunlich ist, dass fast ein Drittel der Unternehmen noch keine offiziellen Pläne hinsichtlich der Nutzung von KI hat.“
(Bild: DSAG)

Während sich zahlreiche an der Umfrage beteiligten Unternehmen als „im Lernprozess befindlich“ bezeichnen und erste KI-Pilotprojekte umsetzen, offenbart die Umfrage auch Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Datenqualität und Governance. Während die Hälfte der Befragten das Potenzial von KI derzeit als überbewertet empfindet, erwarten mehr als ein Drittel der Befragten, dass KI ganze Branchen revolutionieren wird. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichten, dass der Aufbau von Know-how in vollem Gange sei, wie es heißt. Es bestehe ein großer Bedarf an Informationen und es gebe noch viel zu tun – sowohl seitens Anwendern, Partnern und Software-Herstellern.

Wir als DSAG werden unsere Mitglieder über die entsprechenden Gremien mit den notwendigen Informationen unterstützen.

Jens Hungershausen, DSAG-Vorstandsvorsitzender

Insgesamt empfinden die Umfrageteilnehmenden den derzeitigen technologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel als herausfordernd. Nur 11 Prozent der DSAG-Teilnehmenden könnten mit dem Tempo des Wandels mühelos Schritt halten. 59 Prozent kämen einigermaßen mit, während 24 Prozent nicht Schritt halten könnten.

Optimierung von Geschäftsprozessen und Erkenntnisgewinne aus Datenanalysen machen das Rennen in der Prioritätenliste beim KI-Einsatz.(Bild:  DSAG)
Optimierung von Geschäftsprozessen und Erkenntnisgewinne aus Datenanalysen machen das Rennen in der Prioritätenliste beim KI-Einsatz.
(Bild: DSAG)

Aus DSAG-Sicht sei es daher nicht überraschend, dass im Hinblick auf die Implementierung von KI noch Luft nach oben herrsche. So gaben zum Beispiel erst 6 Prozent der Befragten an, KI in vielen Bereichen zu nutzen. 24 Prozent nutzen KI in einigen Bereichen. 11 Prozent der von der DSAG Befragten gaben an, KI nicht zu nutzen. DSAG-Chef Hungershausen: „Die Umfrageergebnisse zeigen ein interessantes Spannungsfeld zwischen Zurückhaltung und Fortschritt bei der KI-Implementierung in Unternehmen. Die rasante Entwicklung von KI-Technologien kann für Unternehmen überwältigend sein. Zudem verfügen viele, insbesondere im Mittelstand, möglicherweise nicht über die notwendigen finanziellen Mittel, technische Infrastruktur oder Fachkräfte, um KI umfassend zu implementieren.“

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