Alternative Antriebe DNV stößt Innovation für die Wasserstoff-Schifffahrt in großem Maßstab an

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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DNV, unabhängiger Experte für Risikomanagement und Qualitätssicherung für die maritime Industrie, hat dem südkoreanischen Schiffsbaukonzern HD KSOE die Genehmigung für das Konzept eines Flüssigwasserstoff-Transportschiffs mit Elektroantrieb erteilt. Das Schiff könnte 80.000 Kubikmetern LH2 transportieren.

Rendering des elektrisch angetriebenen, 80.000-Kubikmeter-Flüssigwasserstoff-Carriers von HD Korea Shipbuilding & Offshore Engineering (HD KSOE).(Bild:  DNV)
Rendering des elektrisch angetriebenen, 80.000-Kubikmeter-Flüssigwasserstoff-Carriers von HD Korea Shipbuilding & Offshore Engineering (HD KSOE).
(Bild: DNV)

Ein sogenanntes „Approval in Principle“ (AiP), also die grundsätzliche Genehmigung von DNV, bestätigt jetzt, dass das Konzept des elektrisch angetriebenen Flüssigwasserstoff-(LH2-)Tankers von HD Korea Shipbuilding & Offshore Engineering (HD KSOE) „grundsätzlich den Sicherheits-, Umwelt- und technischen Standards entspricht, die für den sicheren und effizienten Transport von LH2 erforderlich sind“, wie die weltweit führende Klassifizierungsgesellschaft DNV jetzt in einer Presseerklärung mitteilt. Schiffe, die nach dem HD-KSOE-Konzept gebaut werden, könnten den Transport von 80.000 Kubikmetern Flüssigwasserstoff ermöglichen. Die Tanks der Schiffe zeichnen sich durch eine fortschrittliche Vakuumisolierung, die Schiffe selbst durch ein elektrisches Antriebssystem mit Hydrogen-Dual-Fuel-HiMSEN-Motoren aus, wie es heißt, die einen flexiblen Einsatz von Diesel und Wasserstoff ermöglichten. Das neu entwickelte Rumpfdesign und das Ladungsumschlagsystem sollen eine größere betriebliche Effizienz und kommerzielle Flexibilität ermöglichen.

Dieses AiP von DNV ist eine wichtige Bestätigung unseres Engagements für die Entwicklung eines zuverlässigen und kosteneffizienten LH₂-Trägers.

Chang Kwang-pil, Chief Technology Officer von HD KSOE

Wie es dazu weiter aus Seoul heißt, ist dieser Meilenstein Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit zwischen den Branchenführern HD KSOE, Woodside Energy (Woodside), Hyundai Glovis und Mitsui O.S.K. Lines (MOL) „mit dem Ziel, eine integrierte Wertschöpfungskette für den Seetransport von Flüssigwasserstoff in großem Maßstab zu entwickeln“.

Gefahren und Umweltauswirkungen untersucht

Im Rahmen dieses AiP-Projekts habe DNV auch detaillierte und umfassende Studien zur Identifizierung von Gefahren (HAZID) und zur Identifizierung von Umweltauswirkungen (ENVID) durchgeführt, wie es weiter heißt, die für die Bewertung und Minderung potenzieller Risiken im Zusammenhang mit der Konstruktion und dem Betrieb des elektrischen LH2-Trägers entscheidend sind. (bm)

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