Kragarmregale Autoverwerter setzt auf dichtest mögliche Packung seiner Schrottautos

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Der wohl frapierendste Unterschied zwischen der Straße und einem Autorecycler ist der Abstand der Fahrzeuge zueinander: Hier bitte möglichst berührungsfrei, dort gerne dicht gepackt, denn Platz kostet Geld. Silverlake Automotive Recycling in Hampshire (Großbritannien) lagert bis zu 2.500 Altfahrzeuge platzsparend und sicher in 19 Kragarmregalen von Ohra.

Seit knapp 80 Jahren im Geschäft: Silverlake verwertet auf seinem ATF-zertifizierten Autofriedhof die Schrottkisten zu 98 Prozent wieder.(Bild:  Ohra)
Seit knapp 80 Jahren im Geschäft: Silverlake verwertet auf seinem ATF-zertifizierten Autofriedhof die Schrottkisten zu 98 Prozent wieder.
(Bild: Ohra)

Das britische Unternehmen Silverlake Automotive Recycling in Shedfield (Grafschaft Hampshire an der Südküste) will möglichst viele Altfahrzeuge im ständigen direkten Zugriff haben. Pkw, SUV und Transporter werden in 8 Meter hohen Kragarmregalen vom deutschen Regalanbieter Ohra aus Kerpen vorgehalten, die Platz bieten für fünf bis zu jeweils 2 Tonnen schwere Fahrzeuge übereinander. So kommt man auf bis zu 2.500 Altfahrzeuge. Die Regalzeilen sind mit Führungsschienen ausgestattet, sodass die Ein- und Auslagerung der Altfahrzeuge mit einem Seitenstapler erfolgen kann. So können die Gassen zwischen den Regalen besonders schmal gehalten werden und mehr Regale auf der Fläche aufgestellt werden.

Warmgewalzte Stahlprofile trotzen rauem Arbeitsalltag

Eigenen Angaben zufolge hat Silverlake Automotive Recycling im vergangenen Jahr über 81.000 Ersatzteile aus Altfahrzeugen recycelt, das entspräche einem Äquivaltent von rund 34.668 Autos und Vans, die wiederverwertet wurden, heißt es. Die 2 Meter langen Kragarme lassen sich flexibel im Raster von 100 Millimetern nach oben oder unten verstellen. Durch das patentierte Einhängesystem der Kragarme wird für die Verstellung kein Werkzeug benötigt. So kann Silverlake schnell die Höhe der Lagerebenen anpassen, zum Beispiel, um auch Transporter oder SUVs einzulagern.

Für Alan Prebble, Managing Director von Silverlake, war nicht nur die hohe Lagerkapazität, die die Regale ermöglichen, ein Argument für Ohra: Auch die steife und robuste Konstruktion der Regale aus vollwandigen, warmgewalzten Stahlprofilen überzeugten ihn. Damit trotzen die Regale nachhaltig dem rauen Arbeitsalltag auf dem Betriebsgelände des Autoverwerters.

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