Palettenmanagement

Eines schönen Tages war sie da – die RFID-Holzpalette

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Mit der RFID-Palette können auch Fehlverladungen erkannt und vor dem Transport korrigiert werden. Das bedeutet: Die richtige Ware verlässt zur richtigen Zeit in gewünschter Menge den Lagerort. Dies spart sowohl unnötige Transportkosten als auch Lieferverzögerungen und vermeidet Kundenbeschwerden.

Und nicht zuletzt erleichtert die RFID-Palette die Betriebsabläufe beim Prinzip der chaotischen (dynamischen) Lagerhaltung, da zukünftig Paletten und Waren schneller gefunden und zugeordnet werden können, argumentiert Falkenhahn.

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Gleichzeitig will das Unternehmen mit der Beschädigungs- und Verschmutzungsresistenz durch den innen liegenden Transponder Kunden gewinnen. Auch die Lesbarkeit während des Transports auf Gabelstaplern und von mehreren Pulks gleichzeitig soll Logistiker überzeugen. In verschiedensten Praxistests wurde zudem die Belastungsfähigkeit der RFID-Palette und des Transponders getestet.Ergebnis: Die Technik hält extremen Belastungen stand.

Apropos Belastungen: Ein Problem bei Paletten mit RFID war in der Vergangenheit oft die Feuchtigkeit. Vor allem Retailer klagten darüber oft ihr Leid, denn durch die Einwirkung von außen sank die Transponderleistung. Einfache Lösung: Man erhöht die Leistung? Nein, denn im Trockenen wird dann die Reichweite zu groß. Die Wissenschaftler vom IDH entwickelten deshalb zusammen mit Falkenhahn ein spezielles Gehäuse, um eine gleichbleibende Reichweite sicherzustellen. Zweite Herausforderung: die Nägel. Auch sie können störend wirken. Deshalb wurde die Technik mittig angebracht und der Abstand zu den Nägeln erhöht, um die Sendeleistung nicht zu beeinträchtigen.

Das klingt alles aufwendig und teuer. Falkenhahn verlangt 1 Euro Aufpreis pro Palette, heißt es am Messestand, und sieht seine Produkte im Einsatz im Hochregallager oder der Intralogistik – aber auch bei Unternehmen mit Filialwarenlager, um die Warenströme besser verteilen zu können.

Die Verpackungsspezialisten sind sich bei Asien wieder einig

Vielleicht auch in Indien, Arabien und dem asiatischen Raum, denn laut Falkenhahn waren zahlreiche internationale Messebesucher von der Lösung aus der Rhön angetan. Spätestens an diesem Punkt treffen sich dann wieder die Verbandsmanager vom HPE und die Entwickler aus Geisa, denn der asiatische Raum wird zunehmend wichtiger für die Unternehmen des HPE und deren Auftraggeber.

Mittlerweile haben sich sogar zwei größere Verpackungsunternehmen in China angesiedelt. „Wir werden in den nächsten Monaten erstmals eine Auditierung nach HPE-Standard in Shanghai durchführen“, erklärte Joachim Hasdenteufel stolz der Öffentlichkeit. Die Verpackungsrichtlinien des HPE seien heute sogar schon fester Bestandteil von Verträgen auch zwischen chinesischen Unternehmen, heißt es.

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