Mobile Datenerfassung Sind Scanner und Tablets ein echtes Risiko für die Logistik?

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Unternehmen investieren vermehrt in KI-gestützte Analyse- und Optimierungstools, vernachlässigen jedoch häufig die mobile Geräteinfrastruktur. Resiliente Lieferketten setzen aber zentral verwaltbare Devices voraus. Soti bietet Hilfe an ...

Scanner, Tablets und Handhelds bilden das technologische Rückgrat moderner Lieferketten. Wenn die ausfallen, wird's schwierig ...(Bild:  istock-simonkr)
Scanner, Tablets und Handhelds bilden das technologische Rückgrat moderner Lieferketten. Wenn die ausfallen, wird's schwierig ...
(Bild: istock-simonkr)

„Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will.“ In Abwandlung dieser Zeile aus dem schon im Jahr 1863 verfassten „Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ könnte man, auf die heutige Zeit übertragen, auch sagen: Wenn Scanner, Tablets, Mobilcomputer und Handhelds ausfallen, steht die gesamte Supply Chain still. Denn während Strategien wie Nearshoring und künstliche Intelligenz (KI) intensiv diskutiert werden, übersehen viele Firmen nach Ansicht von Soti eine häufig unterschätzte, jedoch äußerst systemkritische Schwachstelle: die teilweise beträchtliche – und wachsende – Anzahl mobiler Endgeräte in den Händen ihrer Mitarbeitenden. Dabei bilden Scanner, Tablets und Handhelds das technologische Rückgrat moderner Lieferketten. Ein Problem, das größer ist, als viele Unternehmensverantwortliche vermuten.

Geräteausfälle stressen

Laut dem Branchenbericht „Digitale Innovationen: Was die Transport- und Logistikbranche jetzt braucht“ des Enterprise-Mobility-Anbieters Soti empfinden 49 Prozent der deutschen Logistikmitarbeitenden Geräteausfälle als „erheblichen Stressfaktor“. Die daraus resultierenden Konsequenzen sind messbar: 39 Prozent müssen deswegen Überstunden leisten, 30 Prozent verfehlen sogar die eigenen Zielvorgaben. Was auf den ersten Blick nach einem IT-Problem aussieht, entpuppe sich laut Soti bei genauerem Hinsehen als strategisches Risiko für die gesamte Wertschöpfungskette, bis hin zum Kunden.

In einer Zeit, in der Lieferketten zunehmend digital gesteuert werden, können sich Unternehmen Device-Ausfälle nicht mehr leisten.

Stefan Mennecke, VP of Sales, Middle East, Africa & Central, Southern and Eastern Europe bei Soti

Laut Soti liege der Schlüssel zu einer robusten, stets einsatzbereiten Geräteflotte im Einsatz intelligenter Enterprise-Mobility-Management-(EMM-)Techologie, die reaktives Krisenmanagement in planbare, effiziente Prozesse verwandelt. Intelligentes Gerätemanagement sei längst kein technisches Detail mehr, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor. Soti-Mann Mennecke: „EMM gibt IT-Teams die Kontrolle über ihre Mobilgeräteflotten zurück, anstatt dass die Endgeräte selbst die betrieblichen Abläufe vorgeben. Unternehmen schaffen nicht nur operative Stabilität, sondern verschaffen sich messbare Wettbewerbsvorteile: kürzere Ausfallzeiten, gesteigerte Produktivität im operativen Bereich, niedrigere Betriebskosten und letztlich zufriedenere Kunden.“

Keine versteckten Kosten

Moderne EMM-Lösungen wie „Soti Mobicontrol XS“ verwandeln, wie es heißt, reaktives Krisenmanagement in planbare, effiziente Prozesse. Sie überwachen kontinuierlich den Zustand jedes einzelnen Geräts in der Flotte – vom Batteriestatus über Speicherkapazitäten bis zu Betriebssystemversionen und App-Performance. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass Probleme bereits erkannt und behoben werden können, bevor sie überhaupt auftreten. Und das Beste: Die meisten Probleme lassen sich per Fernzugriff lösen, was Reparaturzeiten von (früher) oft mehreren Stunden auf wenige Minuten reduzieren kann. Auch die Kostenersparnis ist erheblich, denn ungeplante Geräteausfälle verursachen nicht nur direkte Produktivitätsverluste, sondern auch versteckte Kosten durch Notfall-Hotline-Anrufe, Express-Ersatzteilbeschaffung und frustrierte Mitarbeitende.

(ID:50773365)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung