Intralogistik Energiesparen im Lager ist Gebot der Stunde
Effizienterer Umgang mit Energie im Lager bringt entscheidende Kostenvorteile. Dematic hat dazu Techniken für die Intralogistik entwickelt. Der TÜV Süd hat diese Techniken jetzt überprüft.
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Energieeinsparungen von 29% attestiert der TÜV Süd bei Fahrten von Regalbediengeräten, wenn bei Abbremsvorgängen die Energie zurück gewonnen wird. Das hat der TÜV Süd durch Messungen in Anlagen von Dematic-Kunden festgestellt. Die Bewegungsenergie, die beim Abbremsen üblicherweise in Wärmeenergie umgewandelt wird und verloren geht, wird bei der Energierückgewinnung in elektrische Energie umgewandelt, die ins Stromnetz des Kunden zurückgespeist wird.
Günstiges Gewichtsverhältnis von Transportmittel zur Ladung
Die Energierückspeisung bei den Regalbediengeräten für Paletten und Behälter ist dabei noch nicht einmal neu, sondern seit 15 Jahren bei den meisten Dematic-Baureihen Standard. Neu dagegen sind die Einsparungen, die beim Einsatz des Dematic-Multishuttle-Systems gemessen wurden.
Das Multishuttle, erst vor zwei Jahren als Alternative zum automatischen Kleinteilelager auf den Markt gebracht, glänzt mit außergewöhnlichen Einsparungen, wie es heißt. Die Gründe dafür lägen in einem sehr günstigen Verhältnis von Gewicht des Transportmittels zur Ladung und damit einhergehend in relativ geringen zu bewegenden Massen.
Ein einzelnes Shuttle wiegt nur 80 kg, transportiert aber Lasten von bis zu 40 kg. Bei einem automatischen Kleinteilelager beträgt dieses Verhältnis der Gewichte nicht 2:1, sondern 20:1. Ein Regalbediengerät in einem automatischen Kleinteilelager benötigt in konkreten Fällen, so die Messungen des TÜV Süd, für einen Transport rund zehnfach mehr Energie als ein Multishuttle von Dematic. Dabei ist ein solches System sogar leistungsfähiger als ein automatischen Kleinteilelager, wie es heißt.
Schichtenlager verhindert Durchmischung von Luftschichten
Eine weitere Energiespartechnik bietet Dematic für gekühlte Lager an. Das patentierte Schichtenlager verwendet eine Technik, die mit so genannten „Kälteseen“ arbeitet. Diese Technik ermöglicht es, variable und horizontale Klimazonen zu definieren, deren Luftschichten sich nicht durchmischen. Teure Trennwände zwischen den Gassen werden dafür nicht benötigt.
In Schichtenlagern bringe diese Technik Energieeinsparungen von bis zu 30%. Dazu komme der enorme logistische Vorteil, dass alle Regalbediengeräte Zugriff zur Ware in allen Klimazonen haben — ein großes Plus für die Verfügbarkeit und bei Schwankungen in der Auftragsstruktur, wie es heißt.
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