Supply Chain Management Erfolgreiche SAP-Erweiterung beim Kaffee-Röster

Redakteur: Volker Unruh

Nach sechsmonatiger Projektlaufzeit hat die Münchner Wassermann AG die Einführung eines schlanken APS-Systems bei der Melitta Kaffee GmbH in Bremen plangemäß abgeschlossen. Von der Verschiffung des Rohkaffees im Ursprungsland bis zur Einlagerung des abgepackten Röstkaffees beim Logistikdienstleister konnte durch die Integration von SAP und der APS-Lösung Way-RTS (Real Time Simulation) sowie Way-MES (Enterprise Frontend) die volle Transparenz über die gesamte Supply Chain erreicht werden.

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Die Melitta Kaffee GmbH, eine der führenden Marken im deutschen Kaffeemarkt, hat gemeinsam mit der Wassermann AG in einem umfassenden Supply-Chain-Projekt ihre IT-Systemlandschaft für die Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik optimiert. Innerhalb des sechsmonatigen Projekts bildeten die Wassermann-Consultants die Material- und Informationsflüsse der gesamten Logistikkette in einer harmonisierten, schlanken IT-Lösung auf Basis von SAP und Way-RTS ab.

Bestandstransparenz über den gesamten Wertschöpfungsprozess

Von der Verschiffung des Rohkaffees als Containerware im Ursprungsland über sämtliche Lagerstufen bis zu den einzelnen Prozessen der Röstkaffeeherstellung und der anschließenden Einlagerung der Fertigware beim Logistikdienstleister profitiert Melitta jetzt von der Bestandstransparenz und -sicherheit über den gesamten Wertschöpfungsprozess, heißt es.

Funktionale Erweiterungen im SAP-Standard

Ziel des Projektes war es, eine zentrale Planung und Steuerung der Liefer- und Leistungsketten zu etablieren und mit dem entsprechenden IT-Werkzeug auszustatten.

Dafür haben Melitta und Wassermann die bestehende SAP-Lösung funktional erweitert: Mit den Modulen SAP MM, SAP PP sowie dem bidirektional angebundenem Add-on Way-RTS mit Way-MES schufen die SCM-Experten von Wassermann ein schlankes ERP- und APS-Gesamtsystem. Dieses setzt modifikationsfrei auf die SAP-Installation bei Melitta auf.

Durch die neue IT-Landschaft konnte nach Angaben Wassermanns die durchgängige Datenverfügbarkeit und -qualität im datenführenden ERP-System verbessert werden. Mit der Harmonisierung konnte auf althergebrachte Softwareprodukte sowie das SAP-Modul WM verzichtet werden. Damit reduzierte sich die Anzahl der Schnittstellen im Unternehmen.

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