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„Statt der regulären 13,6 m misst die Sonderanfertigung nur 12,8 m“, erklärt Angela Krister, Leiterin der Distribution bei Thyssen-Krupp VDM. „Diese Kurzgröße war wichtig, um einen ungestörten innerbetrieblichen Verkehr auf unserem Werksgelände zu gewährleisten. Wäre der Lkw länger, könnten die Stapler während der Be- und Entladung nicht am Fahrzeug vorbei fahren.“
Fahrzeug komplett in seine Bestandteile zerlegbar
Da die bis zu 200 °C heiße Fracht beim Laden nicht berührt werden darf, muss der Fahrer zudem die Möglichkeit haben, die Ladung ohne Umstände zu sichern und zu befestigen. Der neue Lkw-Auflieger ist daher extrem variabel gestaltet, lässt sich komplett öffnen und in ihre Bestandteile zerlegen. „Die seitlichen Haltestangen, die die Ladung gegen ein Herunterrutschen absichern, können gelöst, bis zur Kabine vorgeschoben und dort fixiert werden. Danach lässt sich der Rahmen des Aufliegers zu beiden Seiten ausfahren“, so Schmidt.
Das Fahrzeug hat eine sogenannte Varioflexplane, die durch das Herauslassen eines mit Klettverschlüssen befestigten Saums bei Bedarf verlängert werden kann. Die äußeren Riemen zum Abspannen der Plane können ebenfalls verlängert werden, so dass das Material komplett von der Abdeckung umschlossen und vor Spritzwasser und Staub geschützt wird.
Lkw-Auflieger führt Ladungssicherungsmittel mit einer Tonne Gewicht mit
Um das Verdeckprofil zu stabilisieren, werden nach der Beladung seitlich auf dem Auflieger zusätzliche Transportsicherungen eingesteckt und gespannt. Insgesamt führt das Fahrzeug stetig Ladungssicherungsmittel mit einem Gewicht von einer Tonne mit sich, um jederzeit für jeden Einsatz gerüstet zu sein.
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