Smarte Kuppelei Erster digitaler Güterzug rollt in den Einsatz

Quelle: Deutsche Bahn 2 min Lesedauer

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Die Tests um den digitalen Güterzug sind erfolgreich beendet, meldet die Deutsche Bahn. Nun ist das manuelle Kuppeln von Güterwagen zumindest streckenweise vorbei ...

So sieht die sogenannte Digitale Automatische Kupplung (DAK) für das mannlose An- und Abkoppeln von Güterwaggons aus. Nun wurde der erste damit ausgerüstete Güterzug in Brüssel vorgestellt. Die Einführung eines solchen Systems sei durchaus nützlich. Hier erklären die Beteiligten, warum ...(Bild:  DB)
So sieht die sogenannte Digitale Automatische Kupplung (DAK) für das mannlose An- und Abkoppeln von Güterwaggons aus. Nun wurde der erste damit ausgerüstete Güterzug in Brüssel vorgestellt. Die Einführung eines solchen Systems sei durchaus nützlich. Hier erklären die Beteiligten, warum ...
(Bild: DB)

Die DB engagiert sich gemeinsam mit anderen europäischen Güterbahnen und zahlreichen weiteren Beteiligten aus der Eisenbahnindustrie in der Entwicklung und für die europaweite Einführung der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK) bei Güterwagen. Denn fast 500.000 Güterwagen rollen auf Europas Schienen, betont die Deutsche Bahn (DB). Die Wagen werden derzeit noch von Hand gekuppelt. Sie können nämlich weder Strom- noch durchgehende Datenleitungen von allein herstellen. Aber mit der EU-weiten Einführung der DAK wird ein neuer Systemstandard den klimafreundlichen Schienengüterverkehr deutlich leistungsfähiger und effizienter machen, wie es weiter heißt. Präsentiert wurde ein digitaler Güterzug nun im Rahmen der Connecting Europe Days in Brüssel. Allerdings wird dabei noch zu klären sein, wie die Finanzierung der smarten Kupplung aussehen soll.

Klimaziele nur mit grünen Lieferketten erreichbar

„Ein digitaler Güterzug hat seine zweijährigen Praxistests erfolgreich abgeschlossen”, kommentiert DB-Vorstand Dr. Sigrid Nikutta bei der Präsentation des Zuges vor der EU-Kommission in Brüssel. Nun sollen erste Kunden im Schienengüterverkehr von der neuen Technik profitieren. Denn nur mit Digitalisierung und Automatisierung des Schienengüterverkehrs gelinge es, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen. Das Entscheidende sind laut Meinung von Nikutta grüne Lieferketten. Denn nur mit diesen schaffe es Europa, seine Klimaziele zu erreichen. Nicht zu vergessen: Über die Hälfte der Transporte der Stahlindustrie erfolgen über die Schiene. Sowohl für die Versorgung mit Rohstoffen als auch für den Versand der fertigen Stahlprodukte sind die Mitgliedsunternehmen auf eine möglichst effiziente Logistik angewiesen. „Die Digitale Automatische Kupplung kann ein echter Turbo für den Schienengüterverkehr werden und damit ein wichtiger Baustein für leistungsfähigere, klimafreundlichere Lieferketten“, so die Meinung von Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

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