Nachhaltigkeit
Etikett und Verpackung spielen zusammen

Von Guntram Stadelmann * 4 min Lesedauer

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Etiketten, die ohne Liner auskommen, reduzieren nicht nur den Abfall, sondern sorgen auch für eine optimierte Logistik. Am Beispiel des Hermes QL-Systems von Cab zeigt sich, wie das funktionieren kann.

Der Hubapplikator am Hermes QL in der Detailansicht.(Bild:  Cab Produkttechnik)
Der Hubapplikator am Hermes QL in der Detailansicht.
(Bild: Cab Produkttechnik)

Bei klassisch auf Rollen gewickelten Selbstklebeetiketten kommen Liner zum Einsatz. Das sind speziell beschichtete Papiere, von denen sich Etiketten gut ablösen. Nach dem Verspenden der Etiketten werden die Träger jedes Jahr weltweit zu zig Tonnen Abfall. Um natürliche Ressourcen zu schonen und negative Einflüsse auf die Umwelt zu verringern, hat Cab sein bewährtes Druck- und Etikettiersystem Hermes Q zu Modellen Hermes QL weiterentwickelt. Mit diesen lassen sich Logistiketiketten ohne Trägermaterial bedrucken. Die Branche spricht von Linerless. Die Entsorgung der Träger entfällt. So passen mehr Etiketten auf Rollen, die damit leichter im Transport sind. Stillstände in Anlagen verringern sich durch weniger Rollenwechsel. Mit der gleichen Rolle lassen sich Etiketten in verschiedenen Ausführungen und Größen drucken. Am Hermes QL schneidet ein Schneidemesser die Etiketten jeweils auf die gewünschte Länge ab. Industrie und Umwelt profitieren.

„Die meisten unserer Kunden kennen uns und erwarten schlicht, dass wir jede Aufgabenstellung wirtschaftlich lösen“, sagt Dirk Roland, Cab-Vertriebsleiter International für Etikettendrucksysteme. „In diesem Fall haben wir das umfängliche Baukastensystem unserer Hermes-Systeme evaluiert und die Anforderungen des Linerless auf die Spezifikationen unserer Drucker sowie Peripherie übertragen.“