Jetzt Tickets sichern! Werkzeug, Daten & Peripherie: Holen Sie mehr aus Ihrer Umformanlage raus!

Von M.A. Frauke Finus 5 min Lesedauer

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Sie betreiben eine Umformanlage und wollen mehr rausholen? Wie sich Kosten senken lassen und Output, Qualität und Effizienz gesteigert werden können, erfahren Sie auf der Fachtagung „Mehr Effizienz in der Umformung“ am 16. Juni 2026 in Würzburg.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die 6. Fachtagung „Mehr Effizienz in der Umformung“ am 16. Juni 2026 in Würzburg!(Bild:  VCG)
Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die 6. Fachtagung „Mehr Effizienz in der Umformung“ am 16. Juni 2026 in Würzburg!
(Bild: VCG)

Egal ob Abkantbank, Rundbiegemaschine, Rollformanlage, Hydroforming, Stanz-/Umformautomat, Richtmaschine oder Presswerk – sie sind eine Investition und entsprechen viel Output erwartet man von ihnen. Wie lassen sich Kosten senken und die Effizienz erhöhen? Vor dem Hintergrund der Herausforderungen von Qualität, Flexibilität, sinkenden Losgrößen und Verfügbarkeiten gilt es, die Produktion für den steigenden Kostendruck fit zu machen.

Hier geht es zum Programm!

Welche Ansätze bieten sich zur Steigerung der Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness, OEE)? Welche Realisierungen helfen die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen? Beispielsweise können zu lange Rüstprozesse oder nicht optimal aufgesetzte intralogistische Schnittstellen für Verluste sorgen.

Die Fachtagung „Mehr Effizienz in der Umformung“ zeigt, welche Potenziale in Ihrer Produktion ausgeschöpft werden können und bietet Lösungen, die Sie sofort in Ihrem beruflichen Alltag unterstützen. Dabei beleuchtet sie mit praxisnahen Vorträgen die verschiedenen Handlungsfelder, die zu einer Effizienzsteigerung beitragen. Neben den Maschinen selbst stehen dabei auch die nötigen Lösungen aus dem Peripheriebereich wie Werkzeuge, Qualitätssicherung, Instandhaltung, Handhabung und Simulation im Fokus.

Freuen Sie sich auf ein volles Programm!

Das Programm steht fest und Sie können sich auf zahlreiche Vorträge freuen. Aus dem Bereich der Pressenhersteller zeigt zum Beispiel Fagor Arrasate, wie neue Technologien die Warmumformung aufpeppen. Und Andritz Schuler referiert über digitale Zwillinge in der Umformtechnik.

Für die Pressenlinienbeschickung zeigt Güdel, dass Hochleistungs-Platinenzuführung für Flexibilität und Geschwindigkeit sorgt. Der Fokus liegt auf Lösungen, die Rüstzeiten minimieren und den Durchsatz erhöhen. Ein Kernstück ist die vollautomatische Einrichtung an unterschiedliche Blechgrößen und -formaten, um eine effiziente und schnelle Entstapelung der Platinen zu gewährleisten.

Rollformspezialist Dreistern zeigt Lösungen für eine moderne und effiziente Profilherstellung, hier spielen unter anderem digitale Werkzeuge eine wichtige Rolle.

Ganzheitliche Effizienzsteigerung im Schwenkbiegen präsentiert RAS Reinhardt Maschinenbau. Der Vortrag zeigt, wie Schwenkbiegemaschinen in einer Qualitätsorientierten und kostenkritischen Produktion erhebliche Produktivitätspotenziale freisetzen. Ergänzend geht es um digitale Assistenzsysteme, smarte Steuerungen und vernetzte Monitoringfunktionen: transparente Datenflüsse, automatisierte Programmgenerierung und Monitoring-Ansätze reduzieren Ausschuss, senken Rüstzeiten und steigern die Gesamtanlageneffektivität messbar.

Qualität wichtiger denn je

Das Fraunhofer-IPM zeigt, das generative KI Oberflächenfehler-Detektion unterschiedlicher Bauteile in der Serienproduktion unterstützt. Automatische optische Inspektionssysteme (AOI) auf Basis von KI-Modellen bieten dafür eine effiziente und kostengünstige Lösung. Neben der Vielfalt der Bauteilgeometrien stellt die Erkennung von Defekten, von denen nur wenige Musterteile vorliegen (bspw. selten auftretende Oberflächenfehler), eine Herausforderung dar, da für das Training von Inspektionsmodellen eine große Anzahl an repräsentativen Fehlerbildern benötigt wird. In der Praxis ist es aber oft schwierig oder unmöglich, genügend Musterteile zu sammeln. Dies ist einer der Hauptgründe dafür, dass sich AOI Systeme mit KI-Unterstützung trotz des enormen Potentials in der Qualitätssicherung von Oberflächenfehlern bisher kaum durchgesetzt haben. Im Vortrag wird gezeigt, wie diese Herausforderung durch den Einsatz eines generativen KI-Modells gelöst werden kann, bei dem die zum Training benötigten Bilddaten der Fehlerteile selbst synthetisch erzeugt werden.

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Auch modulares Inline-Monitoring steigert die Effizienz und Prozesssicherheit in der Qualitätssicherung. Selmatec Systems stellt im Vortrag vor, wie modulare Machine-Vision-Systeme eine lückenlose Inline-Überwachung direkt im Produktionsprozess ermöglichen. Anhand praxisnaher Beispiele und aktueller Entwicklungen wird erläutert, wie visuelle Prüfsysteme Fehler frühzeitig erkennen, Ausschuss reduzieren und Stillstände minimieren – ohne den Produktionsfluss zu beeinträchtigen.

Und Dollansky stellt sein Konzept für den Ausbau einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft im Bereich Stanzschrott vor. Ungewollte Materialvermischungen werden schon an der Stanzanlage verhindert, sodas garantiert sortenreines und exakt gekennzeichnetes Material abgeliefert werden kann.

Ohne Digitalisierung geht es nicht mehr

Unter dem Motto „Simulation-Driven Tooling – Werkzeugkonstruktion neu gedach“ dreht sich alles um einen digitalen Workflow bei Stauder, der die Effizienz in der Umformung signifikant steigert. Ziel ist es, die Komplexität der Werkzeugkonstruktion zu reduzieren und von der Layoutphase über Methoden- und Durchlaufplanung bis hin zur Detailkonstruktion direkt in die Serienfertigung zu gelangen – durch die durchgängige, in die Konstruktion integrierte Nutzung von 3D-Daten aus Werkzeug- und Anlagentechnik.

Damit Werkzeuge möglichst lange leben, zeigt Huber Tec, dass Laser-Auftragschweißen im Werkzeug- und Formenbau zu High-tech-Beschichtungen führt, die für längere Standzeiten und höhere Effizienz sorgen. Es wird erläutert, wie sich hochbelastbare Werkstoffe präzise und lokal auf funktionale Bereiche auftragen lassen – mit unterschiedlichen Eigenschaften je nach Belastungszone. Es wird gezeigt, wie sich durch erhöhte Härte, verschleißoptimierte Oberflächen und – wo sinnvoll – verbesserte Wärmeableitung die Standzeiten von Werkzeugen deutlich verlängern lassen.

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Peripherie, denn jede Stellschraube zählt

Im Vortrag von Bystronic wird aufgezeigt, dass vom Bedienerprozess zum autonomen Biegefluss eine Effizienzsprung durch Automation erreichbar wird. Intelligente Sensorik, automatische Werkzeugwechsel und digitale Assistenzsysteme sorgen dafür, dass Qualität und Wiederholgenauigkeit unabhängig von Erfahrungsniveau erreicht werden. Durch die Integration von Biegeautomation, Materialhandling und Software entsteht ein stabiler Hochleistungsprozess – selbst bei kleinen Losgrößen und häufigen Variantenwechseln.

Und elektrische Transporter in der Umformtechnik sorgen für eine Effizienzsprung durch präzise, flexible und energieoptimierte Teilebewegung. Fibro vermittelt dafür, dass hier eine signifikante Reduktion des Energieverbrauchs gegenüber pneumatischen Systemen möglich ist und eine verschleiß- und wartungsarme Antriebstechnik, die Anlagenverfügbarkeit verbessert. Außerdem hängt erfolgreiches Transportieren oder Sortieren von der Auswahl der richtigen Rinne ab.

Dass Machine-as-a-Service bei automatisierten Biegezellen der Schlüssel zu Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit sein kann, zeigt Blechnext. Automatisierte Kantbänke sind bislang die Ausnahme. Klassische Automatisierung rechnet sich meist nur bei hohen Stückzahlen oder wiederkehrenden Teilen – Anforderungen, die in der Praxis selten erfüllt werden. Mit dem Machine-as-a-Service-Angebot verändert sich dieses Bild grundlegend: Blechnext übernimmt die NC-Programmierung und Überwachung der Biegezelle über das Internet. Der Vortrag zeigt, wie durch Offline-NC-Programmierung und Simulation neue Teile nach wenigen Minuten produktionsbereit sind. Durch den vollen Zugriff auf die Biegezelle über das Internet können kleine Störungen direkt behandelt werden und die Laufzeit der Anlage steigt spürbar und verlässlich an, ohne Personaleinsatz vor Ort. So werden wettbewerbsfähige Stundensätze bereits ab Losgrößen von 30 bis 50 Stück realisierbar.

Und Raziol zeigt, dass Smart Forming smart Friction benötigt. Denn eine zentrale Rolle spielt die Tribologie als Wissenschaft von Reibung, Schmierung und Verschleiß. Um die Prozesssicherheit zu erhöhen, gewinnt der gezielte Einsatz von Schmierstoffen sowie die präzise Steuerung der Reibungsverhältnisse in Umformprozessen zunehmend an Bedeutung.

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Fachtagung

„Mehr Effizienz in der Umformung“ am 15. Juni 2026

Fachtagung Umformung

Die Fachtagung zeigt, welche Potenziale in Ihrer Produktion ausgeschöpft werden können und bietet Lösungen, die Sie sofort in Ihrem beruflichen Alltag unterstützen. Dabei beleuchtet sie mit praxisnahen Vorträgen die verschiedenen Handlungsfelder, die zu einer Effizienzsteigerung beitragen. Neben den Maschinen selbst stehen dabei auch die nötigen Lösungen aus dem Peripheriebereich wie Werkzeuge, Qualitätssicherung, Instandhaltung, Handhabung und Simulation im Fokus.

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