Logistikexperimente Fahrerlose Transportsysteme mithilfe von Fischertechnik praxisnah testen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Fahrerlose Transportsysteme (FTS) finden immer stärkeren Einzug in Logistik und Produktion. Um deren Steuerung und Navigation weiterzuentwickeln, haben Studierende der Uni Stuttgart mit Unterstützung einer Modellfabrik von Fischertechnik innovative Navigationskonzepte erforscht.

Maschinenbau-Studenten der Uni Stuttgart haben mit Unterstützung einer Modellfabrik von Fischertechnik innovative Navigationskonzepte bei fahrerlosen Transporten erforscht.(Bild:  Fischertechnik)
Maschinenbau-Studenten der Uni Stuttgart haben mit Unterstützung einer Modellfabrik von Fischertechnik innovative Navigationskonzepte bei fahrerlosen Transporten erforscht.
(Bild: Fischertechnik)

Fortschritte in Sensorik und künstlicher Intelligenz (KI) machen die Einsatzszenarien von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) beziehungsweise einzelner fahrerloser Transportfahrzeuge (FTF) immer vielseitiger. An der Universität Stuttgart haben Studierende der Fachrichtung Maschinenbau jetzt mit Unterstützung einer Modellfabrik von Fischertechnik innovative Navigationskonzepte erforscht. Es galt, die Frage zu klären, wie FTS so gesteuert werden können, dass sie effizient und situationsabhängig Stationen anfahren, diese gegebenenfalls aber auch überspringen oder die Reihenfolge ändern. Zur Klärung genau dieser Frage haben die Studierenden die erwähnte Fischertechnik-Modellfabrik als Forschungsplattform hinzugezogen.

Ausprobieren im geschützten Umfeld

In diesem geschützten Umfeld konnten sie verschiedene Steuerungs- und Navigationsansätze erproben und weiterentwickeln. Dabei ging es insbesondere um die Auswahl geeigneter Sensorik, die Anpassung von Algorithmen und die Optimierung der Fahrzeugsteuerung.

Die Produktion von morgen erfordert mehr Flexibilität und Wandlungsfähigkeit. Fahrerlose Transportfahrzeuge spielen dabei eine zentrale Rolle.

Prof. Robert Schulz, Institutsleiter am Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT) der Uni Stuttgart

Die Möglichkeit, neue Steuerungs- und Regelungsalgorithmen praxisnah mit Fischertechnik-Modellen zu testen, bringe den Studierenden an der Schwaben-Uni großen Mehrwert, wie es heißt. Zudem wecke es Begeisterung für Technik und innovative Lösungen.

Prof. Robert Schulz: „Die Möglichkeit, neue Steuerungs- und Regelungsalgorithmen praxisnah mit Fischertechnik-Modellen zu testen, bringt unseren Studierenden großen Mehrwert.“(Bild:  Universität Stuttgart)
Prof. Robert Schulz: „Die Möglichkeit, neue Steuerungs- und Regelungsalgorithmen praxisnah mit Fischertechnik-Modellen zu testen, bringt unseren Studierenden großen Mehrwert.“
(Bild: Universität Stuttgart)

In der Fischertechnik-Modellfabrik entwickelten die Studierenden verschiedene Steuerungsstrategien für FTS, die sich als tragfähig erwiesen hätten, wie es heißt. Die Konzepte hätten dabei von festen Fahrspuren bis hin zur freien Navigation gereicht. Die Studierenden hätten gezeigt, dass FTF sowohl auf festen Spuren als auch flexibel navigieren können, wie es weiter heißt. Mit der Modellfabrik konnten realitätsnahe Szenarien erprobt und flexibel angepasst werden. Die Experimente hätten belegt, dass durch gezielte Sensorik und Steuerung eine effiziente und anpassungsfähige Logistik realisierbar sei.

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