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Im Tablarlager selbst bringen Schäfer Tray Shuttles (STS) die Tablare an ihre Lagerposition. Bis zu sechs dieser Maschinen können im 4-m-Raster übereinander angeordnet werden, das heißt, es kann eine Lagerhöhe von 24 m realisiert werden.
Rucksacklager erfasst Artikel, die immer wieder kommissioniert werden
Ein Lift mit einem eigenen Rucksacklager verknüpft die Shuttles. Im Rucksacklager werden Artikel zwischengelagert, die erfahrungsgemäß immer wieder kommissioniert werden, bevor die Lagermaschine mit dem Rücklagern beschäftigt wird.
„Das gibt natürlich noch einmal einen richtigen Leistungsschub in der Anlage“, erklärt Issing. „Wir verfolgen immer das gleiche Prinzip: Wir versuchen, hohe Leistung darzustellen durch entkoppelte Bewegungen. Das heißt, wir haben Horizontalbewegungen der Lagermaschine und die senkrecht arbeitenden Lifte erledigen die Sequenzierung.“
Eingelagerte Ware wird auf viele Gassen und Module verteilt. Beim SCP wird versucht, größtmögliche Redundanz zu erreichen, indem man in jedem Modul jeden Artikel vorrätig hält. Dabei wird die Philosophie verfolgt, dass mit jedem Modul jede Palette herzustellen sein muss.
Dynamische Fachhöhenteilung steigert Lagerkapazität um 20%
In Abhängigkeit von der Produkthöhe hat SSI Schäfer eine dynamische Fachhöhenteilung geschaffen, damit zwischen den gerasterten Winkeln mit einem Abstand von 140 mm bei jeder Einlagerung oder Rücklagerung das Produkt genau die ideale zur Verfügung stehende Höhe ausnutzen kann. „Das allein hat noch einmal eine 20% höhere Lagerkapazität ermöglicht“, so Issing.
Ein entscheidender Vorteil des SCP-Systems sei die Möglichkeit, beliebig viele Lifte längs des Hochregals einzusetzen. Während herkömmliche Läger stirnseitig arbeiteten mit einem Lift, der die Ebenen versorge und irgendwann naturgemäß das Bottleneck der Anlage darstelle, könne SCP durch die beliebige Anzahl der Lifte längs des Regals seine Leistung skalieren, bis letztlich die horizontalen Geräte überfordert seien.
Langsame Karton-Beförderung schont Palette
Pro Ebene gesehen fahren die Kartons relativ langsam auf der Förderstrecke, im Bereich von 0,4 m/s. Das muss sein, um die Palette zu schonen, weil die Artikel ohne Trays gehandelt werden.
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