Intralogistik
Fiori-Apps systematisch optimieren und effizienter nutzen

Von Nadja Müller * 5 min Lesedauer

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Für die Steuerung ihrer komplexen Prozesse erfordert die Intralogistik digitale Tools. Viele Unternehmen entscheiden sich hier für SAP, da Fiori-Apps mit Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit punkten. Dennoch sind sie nicht vor Problemen wie schlechter Performance oder Bedienhürden gefeit – betroffen sind nicht nur Standard-Apps, sondern auch Eigenentwicklungen und Erweiterungen. Fiori-Apps sollten deswegen kontinuierlich überwacht und optimiert werden; so lassen sich die Effizienz intralogistischer Prozesse maximieren, die Fehlerquote verringern und die Zufriedenheit der User erhalten.

Wie jede Software können auch Fiori-Apps ihre Schwachstellen haben, insbesondere bei Eigenentwicklungen.(Bild:  Shutterstock)
Wie jede Software können auch Fiori-Apps ihre Schwachstellen haben, insbesondere bei Eigenentwicklungen.
(Bild: Shutterstock)

2013 wurden Fiori-Apps mit ihrer rollenbasierten Benutzeroberfläche eingeführt, mit dem Ziel, die Bedienung von SAP-Systemen zu vereinfachen und damit die Produktivität zu erhöhen. Das hat sich auf die Arbeitsweise in Unternehmen stark ausgewirkt. In der Intralogistik zum Beispiel haben Fiori-Apps eine besondere Bedeutung. „Hier sind schnelle, präzise und standardisierte Prozesse notwendig“, sagt Sebastian Wachter, Manager bei Quanto Solutions. Das SAP- und IT-Beratungshaus ist Experte für das Design optimaler Logistikprozesse mit Fiori-Apps und deren kontinuierliche Optimierung. Fiori-Apps erlauben es Unternehmen, nicht nur Anwendungen mit intuitiver Usability zu implementieren, die auf die Anforderungen von Lagerprozessen, Fertigungsrückmeldungen oder Materialbewegungen zugeschnitten sind. Sie sind darüber hinaus in SAP direkt integriert und können mit Endgeräten wie Smartphones oder Tablets genutzt werden. Damit werden kostspielige proprietäre Soft- und Hardwarelösungen überflüssig.

Nun lassen sich nicht alle Prozesse der Intralogistik in ihrer Komplexität und Individualität ohne Weiteres mit Standard-Fiori-Apps abbilden. Unternehmen füllen diese Lücke mit Erweiterungen oder Eigenentwicklungen. Maßgeschneiderte Lösungen können allerdings mit Risiken verbunden sein. Sebastian Wachter: „Fehlerhafte Implementierungen, Schwächen bei der Usability und der Performance schmälern den Nutzen der Apps – Prozesse werden ineffizient.“