Drohnen Flexibel konfigurierbare Drohne meistert verschiedene Transportszenarien

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Eine neue Lieferdrohne des chinesischen Anbieters DJI kommt mit hoher Nutzlast bei großer Reichweite daher. Das robuste Fluggerät kann Herstellerangaben zufolge zuverlässig in einem Temperaturbereich von -20 bis 45 Grad Celsius betrieben werden, bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 12 Metern pro Sekunde.

Mit der App „DJI Pilot 2“ kann manuell geflogen werden. Dabei wird der Flugstatus, der Frachtstatus und vieles mehr in Echtzeit angezeigt, um den sicheren, effizienten Betrieb des Fluggeräts zu gewährleisten.(Bild:  DJI)
Mit der App „DJI Pilot 2“ kann manuell geflogen werden. Dabei wird der Flugstatus, der Frachtstatus und vieles mehr in Echtzeit angezeigt, um den sicheren, effizienten Betrieb des Fluggeräts zu gewährleisten.
(Bild: DJI)

DJI aus dem südchinesischen Shenzhen ist bereits seit 2006 in der zivilen Drohnenentwicklung tätig. Jetzt stellt man die Lieferdrohne „FlyCart 30“ vor, die nach Unternehmensangaben „eine neue Ära der dynamischen Luftauslieferung“ einläuten soll. Schaffen will DJI das mit einer hohen Nutzlast bei großer Reichweite: Immerhin 30 Kilogramm soll die Drohne (mit zwei Akkus) über eine Distanz von 16 Kilometern tragen können. Das Fluggerät verfügt über acht Karbonfaser-Propeller mit koaxialer 4-Achsen-Mehrfachrotorkonfiguration und kann, wie das Unternehmen angibt, eine maximale Fluggeschwindigkeit von 20 Metern pro Sekunde erreichen (was 72 Kilometern pro Stunde entspräche, wenn sie sich so lange in der Luft halten könnte).

Wir sind optimistisch, dass die ,FlyCart 30‘ zu einer zuverlässigen Lösung für die Luftfrachtlieferung wird, um komplexe Probleme beim Gelände- und Terminaltransport effizient, wirtschaftlich und vor allem sicher aus der Luft zu lösen.

Christina Zhang, Senior Director of Corporate Strategy bei DJI

In der sogenannten „Notkonfiguration“ mit nur einem Akku erhöht sich die Nutzlast, wie das chinesische Unternehmen angibt, auf 40 Kilogramm – dann allerdings mit einer Reichweite von „nur“ 8 Kilometern. Die Verbindung zur Steuerung zwischen Drohne und Fernbedienungen soll über eine Distanz von bis zu 20 Kilometern reibungslos funktionieren. Auch interessant: der sogenannte „Dual-Operator-Modus“. Mit ihm lässt sich die Steuerung der Lieferdrohne zwischen zwei Piloten an verschiedenen Positionen mit einem Klick übertragen.

Cargo- und Winden-Modus machen flexibel

Im sogenannten „Cargo-Modus“ werden Nutzlasten in einem 70-Liter-Koffer verstaut. Dieser verfügt über Gewichts- und Schwerpunktsensoren, um die Balance und die Sicherheit während des Flugs zu gewährleisten. Zum einfachen Transport in einem Standardfahrzeug lässt sich die „FC30“ zusammenklappen.

Im „Winden-Modus“ für Ablageorte ohne geeignete Landestelle werden die Nutzlasten mit einem Windenkran transportiert. Das Windensystem ist mit einem 20 Meter langen Kabel ausgestattet, das mit 0,8 Metern pro Sekunde – manuell oder automatisch – eingezogen werden kann und maximal 40 Kilogramm trägt.

(ID:49866950)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung