Seehafen-Hinterlandverkehre

Förderprogramm für Hinterlandverkehr

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Dobrindt: „Ich will dafür sorgen, dass wir die nötigen Mittel für die Infrastruktur bekommen, weiß aber auch, dass das nicht einfach werden wird.“ Der Minister ging bei der Veranstaltung außerdem auf die 2013 nicht verbauten Mittel in Höhe von 192 Mio. Euro ein, was der BÖB in seiner Pressemitteilung vom 17. Februar kritisiert hatte. „Es gilt zukünftig zu vermeiden, dass so große Mittel aus dem Wasserstraßenetat an den Bundeshaushalt zurückgegeben werden. Dies darf sich auf keinen Fall in den kommenden Jahren wiederholen“, gelobte der Politiker.

Intermodales Verkehrsmanagement verbesserungsbedürftig

Investitionen in „Beton, Asphalt und Stahl“ alleine reichen aber nicht. Auch in Sachen IT-Infrastruktur sehen Fachleute, wie Prof. Dr. Carlos Jahn vom Institut für Maritime Logistik an der TU Hamburg-Harburg, Verbesserungsbedarf. „Die Steuerung von Verkehrsflüssen durch intermodales Verkehrsmanagement muss verbessert und die IT-Integration der an der Transportkette beteiligten Unternehmen deutlich optimiert werden“, so der Wissenschaftler. Nur so könnten Abläufe vereinfacht, entzerrt und Peaks reduziert werden.

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