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Fördertechnik löst viele Probleme

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Solche extensive Schutzeinrichtungen müssen die Keiper-Fördertechnikspezialisten nicht berücksichtigen, wenn sie ein Reifenlager mit einem Senkrechtkettenförderer (LK-Reifenlift) für die vertikale Etagenlagerung ausstatten. Lediglich bei größeren Transporthöhen muss aus Sicherheitsgründen ein Fangkorb angebracht werden, denn immerhin kann die verschleißarme Stahlgliederkette alle Reifen bis in eine Höhe von über 25 m bringen. Die Liftaufgabe der Reifen kann manuell oder teilautomatisiert erfolgen.

Förderer für manuelle und teilautomatisierte Bedienung

Für den manuellen Aufgabeprozess ist der Förderer mit einer klappbaren Reifen-Aufnahmevorrichtung ausgerüstet. Bei der teilautomatisierten Aufgabe, die besonders bei schweren Lkw-Reifen eingesetzt wird, greifen die Kippmitnehmergabeln bei laufender Kette den bereitstehenden felgenlosen Reifen und transportieren ihn senkrecht nach oben. Auf der entsprechenden Lageretage sorgt eine Ausklinkmechanik für ein schonendes Abstreifen des Reifens auf den Lagerboden.

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Fördertechnik eignet sich auch zum Eierkochen — besonders, wenn eine große Menge Eier auf einmal schnell gekocht werden muss. Weil dafür alle traditionellen Methoden nicht ausreichten, suchte eine Großküche bei Maschinenbauern nach entsprechenden Lösungen. Der Entwicklungsvorschlag von Keiper war eine fördertechnische Eierkochanlage.

Förderanlage lässt Eier wunschgerecht kochen

Dazu werden die Eier auf einem Drahtgliedergurt über einem trog-ähnlichen Wasserkocher durch den heißen Dampf des kochenden Wassers geführt. Da die Geschwindigkeit des Förderbandes regulierbar ist, können die Eier wunschgerecht weich, wachsweich und hart gekocht werden.

Viel Aufmerksamkeit für die Nutzung der Fördertechnik bei der Qualitätssicherung von Lebensmitteln erzielte Keiper mit seiner Inspektionsanlage für Fischprodukte. Als die Presse über den Befall von Speisefischen mit Nematoden (Fadenwürmern) berichtete, stürzte die gesamte Fischwirtschaft in ihre größte Krise. Große Abbildungen der Nematoden lösten bei den Konsumenten Gefühle von Ekel aus, verdarben ihnen den Fischappetit und ruinierten den vormals so guten Ruf dieses Lebensmittels. Die Fischindustrie fiel in ein tiefes Umsatz- und Ertragsloch.

Förderanlage mit transparentem PVC-Band hilft bei Lebensmittelsicherheit

Einen Ausweg aus diesem Dilemma konnte Keiper mit seiner Fischfilet-Durchleuchtungsanlage aufzeigen. Keiper baute eine Förderanlage mit einem transparenten PVC-Band, das über eine Batterie von Lichtstrahlern geführt wurde. Dabei konnten alle auf dem Band liegenden Fischfilets schnell auf einen etwaigen Parasitenbefall inspiziert werden.

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