Kann man sich leisten Forschungsprojekt entwickelt erschwingliche Transportroboter

Quelle: KIT 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Art, wie Systeme angetrieben und bewegt werden ändert sich stetig, wobei die Digitalisierung eine immer größere Rolle spielt. Weil sich das aber nicht jeder leisten kann, gibt es bald Abhilfe ...

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt man mit Partnern einen umfassenden Werkzeugkasten, durch den autonome Transportroboter erschwinglicher werden sollen. Das soll vor allem den KMU aus der Automobil- und Zulieferindustrie zugute kommen.(Bild:  KIT)
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt man mit Partnern einen umfassenden Werkzeugkasten, durch den autonome Transportroboter erschwinglicher werden sollen. Das soll vor allem den KMU aus der Automobil- und Zulieferindustrie zugute kommen.
(Bild: KIT)

Neue Antriebs- und Fahrzeugkonzepte in der Automobilindustrie erfordern zunehmend Automatisierungsalternativen. Veraltete IT-Systeme, mangelndes Fachwissen und ungünstige Infrastrukturen verhindern jedoch die Einführung derselben, was insbesondere bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) der Fall ist, wie das KIT berichtet. Um diese Hürden zu nehmen oder zumindest niedriger werden zu lassen, entwickeln Forscher des KIT mit Partnern im Verbundprojekt „FlexTools“ einen umfassenden und passenden Werkzeugkasten. Dieser soll die kosteneffiziente Einführung mobiler Robotik in KMU aus der Automobil- und Zulieferindustrie erleichtern helfen.

Smarte Algorithmen entscheiden über die optimale Palettenbewegung

Das Vorhaben „FlexTools“ beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Toolbox – also von Methoden und Werkzeugen – um die Einführung von autonomen Transportrobotern für Automobilzulieferer zu erleichtern. Der Fokus am KIT liegt dabei auf der Entwicklung von modular einsetzbaren und adaptiven Algorithmen zur autonomen Produktionsversorgung, wie die KIT-Experten präzisieren. Die Idee dahinter ist, dass fahrerlose Transportroboter (FTR) und die Toolbox ausreichen können, um schnell und ohne viel Installationsaufwand ein autonom verwaltetes Lager ins Leben zu rufen. Dabei sollen die Algorithmen Entscheidungen treffen. Das kann beispielsweise sein, welcher Roboter eine Palette von A nach B befördern soll und wie diese auch noch möglichst optimal im Sinne der Ressourcennutzung bewegt werden kann. Im Projekt werden dabei zwei autonome mobile Roboter für einen Demonstrator bereitgestellt, der voraussichtlich ab Herbst 2024 am KIT zu sehen sein wird. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Projekt in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 4,9 Millionen Euro.

(ID:49959615)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung