Kommissioniertechnik „Freihand-Picken“ leicht gemacht

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Beim Picken während des Kommissionierens erspart ein Kamera-basiertes Code-Lesesystem von Sick dem Personal das manuelle Abscannen von Bar- und 2D-Codes. Somit können die zu pickenden Artikel leicht mit beiden Händen gegriffen und abgelegt werden.

Ein neues, kamerabasiertes Code-Lesesystem von Sick erspart dem Kommissionierpersonal das manuelle Abscannen von Bar- und 2D-Codes. Es kann mit beiden Händen zugegiffen werden.(Bild:  Sick)
Ein neues, kamerabasiertes Code-Lesesystem von Sick erspart dem Kommissionierpersonal das manuelle Abscannen von Bar- und 2D-Codes. Es kann mit beiden Händen zugegiffen werden.
(Bild: Sick)

Das „Freihand-Picken“ oder „hands free picking“ ist wohl der Traum eines jeden Kommissionierenden: Man hat beide Hände frei und kann sich voll und ganz auf das Greifen der zu pickenden Waren und das Ablegen im Zielbehälter konzentrieren, ohne umständlich mit einem Lesegerät (MDE, mobiles Datenerfassungsgerät) hantieren zu müssen. Die logische Folge dieser Art des Pickens ist natürlich mehr Durchsatz, Kommissionierplätze werden so deutlich effektiver.

Aber wie merkt das Warenwirtschaftssystem dann überhaupt, was am Pickplatz geschieht? Nun, die Kamera ist oberhalb des Arbeitsplatzes installiert und erfasst die Warenkennzeichnung, wenn ein Artikel beim Umpacken durch das Sichtfeld des Sensors geführt wird. Die Triggerung des Codereaders, wie auch das Lesen des Bar- oder 2D-Codes, erfolgen somit automatisch und ganz ohne manuelle Bedienung. Das so ermöglichte freihändige Arbeiten bietet neben der Durchsatzsteigerung am Kommissionierplatz auch noch mehr Ergonomie beim Ausführen der Tätigkeiten.

Arbeiten in ergonomisch schonender Haltung

Gelesen werden die zu pickenden Waren in einem großen Sichtfeld und mit sofortigem Feedback. Dadurch wird die Pickdauer pro Artikel deutlich reduziert, die Performance der Kommissionierabläufe verbessert. Eine Leistungssteigerung, die nicht zu Lasten der Mitarbeitenden geht, wie Sick mitteilt. Diese können so in ergonomisch schonender Körperhaltung arbeiten, ohne sich strecken, bücken oder vorbeugen zu müssen.

Die Neuheit von Sick, die jetzt auf der Logimat präsentiert wurde, will durch einfache, schnelle Inbetriebnahme punkten und auch durch ihre smarten Integrationsmöglichkeiten. Die Präsentationskamera kann ab Werk vorkonfiguriert oder auch per Auto-Setup vom Anwender selbst eingerichtet werden, wie es heißt.

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