Durch die Betrachtung aller Komponenten im Versand verhilft Ratioform der Re-Natur GmbH, ein nachhaltiges Konzept umzusetzen. Alternatives Verpackungsmaterial und optimierte Prozesse reduzieren maßgeblich Abfall und CO2-Belastung.
Re-Natur ist Spezialist für Dachbegrünungen und Gartengestaltung und setzt lebende Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung ein.
(Bild: Re-Natur)
Wie können wir unseren Versand nachhaltig umstellen? Gibt es umweltfreundliche Alternativen für den Versand unserer Artikel? Bei Ratioform werden immer häufiger Beratungen zu zukunftsfähigen Verpackungslösungen und ganzheitlichen Umstellungen angefragt. Nassklebeband aus Papier statt Plastikklebeband, Strohpolster statt Styropor, Kartonagen aus Graspapier statt aus Holzschliff, Füllmaterial aus Papier statt Luftpolsterfolie – alles alternative Verpackungskomponenten, die Ratioform empfiehlt. Eine detaillierte Empfehlung kann Florian Krahl, Sales Manager beim Verpackungsspezialisten Ratioform, aber erst nach einer eingehenden Analyse abgeben. Ganzheitlich heißt für ihn, nicht nur das eingesetzte Verpackungsmaterial zu prüfen, sondern auch die Abläufe und Hilfsmittel zu betrachten. So auch bei der Re-Natur GmbH, deren Unternehmensphilosophie es ist, „ein Stück Natur zurückzuholen“. Als Anbieter von Dachbegrünung, biologischem Pflanzenschutz und Teichbau ist es Re-Natur wichtig, auch innerhalb des Unternehmens Nachhaltigkeit zu leben.
Jörg Baumhauer, Geschäftsführer von Re-Natur, betont: „Der Großteil unserer Kunden kommt aus dem Landschafts- und Gartenbau und legt Wert auf Klimaschutzziele. Diesem Anspruch möchten wir gerecht werden und unseren Teil dazu beitragen.“ Gerade weil der Onlinehandel auch bei Re-Natur einen Aufwärtstrend erlebt und stark zunimmt, möchte Baumhauer diesen Bereich nachhaltig gestalten. Rund 11.000 Pakete werden pro Monat in ganz Europa verschickt. Bisher verwendete Re-Natur Kartons in den unterschiedlichsten Größen; unzählige Meter an Klebeband und Luftpolsterfolien wurden verbraucht. Unter dem ganzheitlichen Ansatz analysierte Ratioform die Ausgangslage: Nicht nur die Kartonagen, sondern auch Füllmaterial, Wiederverwertbarkeit und CO2-Belastung wurden auf Nachhaltigkeit geprüft.
Eine Padpak-Maschine macht aus FSC-Papier nachhaltiges Füllmaterial für den Versand.
(Bild: Ratioform)
Eine Herausforderung war die Vielfalt der Produktpalette: Neben Artikeln zur Dachbegrünung bietet das Unternehmen Gartenteiche, Schwimmteiche, Naturpools, Naturzäune und Erosionsschutz an. Darüber hinaus liefert Re-Natur biologischen Pflanzenschutz, wie zum Beispiel Lebendinsekten wie Hummeln, Larven, Käfer, Raupen oder Blattlauslöwen. Das heißt, der Versand sollte für kleine wie auch größere Artikel optimiert werden und unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich Temperatur und Stabilität mit einbeziehen.
Versandkomponenten auf dem Prüfstand
Mit dem Wissen aus den Prüfkriterien der nachhaltigen Produktlinie Ratioform Terra, gepaart mit dem Know-how zu Verpackungsprozessen, verfügte Ratioform über ideale Voraussetzungen als Beratungsunternehmen. Zentrale Fragen wurden geklärt: Besteht das verwendete Material hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen? Wurde es aus recyceltem Material hergestellt? Ist es kompostierbar oder kann es recycelt werden? Nicht nur die Kartonagen, sondern auch Füllmaterial, Wiederverwertbarkeit und CO2-Belastung kamen auf den Prüfstand. Es folgte eine umfassende Analyse der bisherigen Abläufe und eingesetzten Packmittel.
Schrittweise gingen die beiden Unternehmen die Umstellung an. Das bisherige Sortiment an Kartonagen wurde erheblich reduziert und durch Kartonagen aus CO2-neutralem Graspapier der Produktlinie Ratioform Terra ersetzt. Statt des bisherigen Plastikklebebandes wird zukünftig Nassklebeband aus Papier verwendet und als Füllmaterial kommen je nach Kartongröße zwei Varianten infrage: recyceltes Papier aus der mobilen Padpak-Junior-Maschine oder die 11 Zentimeter breiten Papierpolster für kleinere bis mittlere Artikel der Padpak-Compact-Maschine.
Die Vorteile der Umstellung
Durch die reduzierte Anzahl an Kartongrößen kann man Lagerplatz einsparen und Bestellmengen erhöhen, was wiederum einen wirtschaftlichen Vorteil für Re-Natur bedeutet. Die Arbeit für die Mitarbeitenden ist ebenfalls einfacher geworden, da sie schneller und einfacher die richtige Kartonage auswählen können.
Baumhauer, der sich als Füllmaterial hauptsächlich Papier wünschte, findet großen Gefallen an den Padpak-Maschinen. Die Padpak-Maschinen falten und knittern recycelbares FSC-Papier, sodass es als sicheres Füllmaterial verwendet werden kann. Die Maschine produziert die Papierpolster in unterschiedlichen Längen. So können die Mitarbeitenden bereits Füllmaterial vorfertigen und haben in Stoßzeiten schnell das passende Material zur Hand.
Füllmaterial aus Altkarton ersetzt Luftpolsterfolien aus Plastik.
(Bild: Ratioform)
Eine Herausforderung der ganz anderen Art war der Versand der lebenden Nützlinge als biologischer Pflanzenschutz. Die Insekten werden durch niedrige Temperaturen ruhiggestellt und können so gefahrlos transportiert werden. Wichtig ist allerdings, dass die Temperatur im Karton konstant niedrig bleibt. Bisher nutzte Re-Natur dafür eine Kühlbox mit Styroporisolierung. Nicht sehr nachhaltig, deswegen wurde auch hier nach einer Alternative gesucht. Mit der Ratioform-Landbox, die mit Pads aus Stroh oder Hanf ausgekleidet wird, können die Nützlinge ab sofort sicher zum Ziel verschickt werden. Für 48 Stunden kühlt die Ratioform-Landbox zuverlässig mit der gleichen Isolierleistung wie Styropor.
Stand: 08.12.2025
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Fazit
Baumhauer ist mit der ganzheitlichen Umstellung von Ratioform so zufrieden, dass er bereits die nächsten Schritte plant: „Für unseren Neubau stehen wir im engen Kontakt mit Florian Krahl. Hier werden wir den Versandbereich von Anfang an mitarbeiterfreundlich und nachhaltig ausstatten.“
* Martina Gschweng ist Mitarbeiterin bei der Agentur Beaufort 8 GmbH. Weitere Informationen: Ratioform Verpackungen GmbH, 85682 Pliening, Tel. +49 800 4048089, info@ratioform.de