Porträt Verpackungen: 150 Jahre Brangs + Heinrich
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Können wir 150 Jahre alt werden? Ich musste an den im Synergia-Verlag erschienenen „Gesundheits-Ratgeber“ von Prof. Dr. Michail Tombak denken, als mir im Mai die Fachpresse-Vorberichterstattung von Brangs + Heinrich untergekommen ist.
Überschrieben war der Text mit „Verpackungslösungen seit 1875 aus Solingen“. In der Eigendarstellung heißt es, dass langjährige Geschäftsbeziehungen zu pflegen etwas sei, was Brangs + Heinrich besonders ausmache und manche Partnerschaften das Unternehmen schon seit 150 Jahren begleiten würden. Da muss etwas dran sein, denn wie sonst hätte ein Mittelständler, der zu Zeiten von Reichskanzler Otto von Bismarck den Geschäftsbetrieb aufgenommen hat, die Irrungen und Wirrungen der letzten eineinhalb Jahrhunderte so gut überstehen können?
Um aber den Grundstein für die heute mit rund 180 Mitarbeitenden an zehn Standorten in Deutschland, Belgien und den Niederlanden aktive Firma zu legen, mussten sich die Gründer erst einmal kennenlernen. Das nahm seinen Lauf, als der junge Friedrich Heinrich in der Jülicher Papierfabrik von Carl Eichhorn angestellt war. Robert Brangs bewarb sich dort um ein Packpapier-Kommissionslager für seine Heimatstadt Solingen, wo viele Tafelmesser zu verpacken waren, und man kam ins Geschäft. Wenig später, 1875, ging Heinrich nach Solingen und die beiden nahmen eine gemeinsame Tätigkeit auf – unter dem Namen Brangs + Heinrich und mit finanzieller Unterstützung des ehemaligen Arbeitgebers Eichhorn. Bis heute ist die Geschäftsbeziehung beider Häuser lebendig geblieben, wie es heißt.
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