Fachpack 2025 Alternative zur Stretchfolie besteht aus langfaserigem Kraftpapier

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Paper Wrap ist eine papierbasierte Alternative des gleichnamigen österreichischen Unternehmens zum Einstretchen von Paletten. Brangs + Heinrich bringt diese plastikfreie Verpackung in einer Vertriebskooperation jetzt nach Deutschland und Benelux und zeigt sie zum ersten Mal auf der Nürnberger Fachmesse Fachpack (23. bis 25. September).

Bei geringerem Palettenaufkommen genügt solch eine halbautomatisch funktionierende Palettenwickelmaschine, die mit dem Plastikersatz Paper Wrap bestückt ist.(Bild:  Brangs + Heinrich)
Bei geringerem Palettenaufkommen genügt solch eine halbautomatisch funktionierende Palettenwickelmaschine, die mit dem Plastikersatz Paper Wrap bestückt ist.
(Bild: Brangs + Heinrich)

Der österreichische Automatenhersteller Paperwrap Green by Orange GmbH wird zusammen mit seinem deutschen Partner Brangs + Heinrich auf der Fachpack die leichte Anwendung und stabile Haltekraft der papierbasierten Lösung Paper Wrap zum Verpacken und Sichern von Palettenladungen vorstellen. Europaletten bis zu einer Höhe von 2,8 Metern lassen sich damit automatisch umwickeln, bei optionalem automatischem Aufdruck von Ladungsträger-Informationen. Weil Paper Wrap zu 100 Prozent aus leichtem, langfaserigem Kraftpapier gefertigt wird, lässt es sich nach seinem Gebrauch vollständig über das Altpapier entsorgen und so dem Wertstoffkreislauf wieder zuführen.

Verschiedene Beschleunigungstests mit den Eumos-Testbänken haben gezeigt, dass diese Papierqualität stabil genug für die Palettensicherung ist.

Uwe Krieger, Produktmanagement Papierverpackungen bei Brangs + Heinrich

Bei seiner Herstellung will Paper Wrap mit einem wesentlich geringeren CO2-Fußabdruck überzeugen: Bis zu 62 Prozent der Emissionen können, wie es heißt, gegenüber Stretchfolie aus 1A-Ware eingespart werden und immerhin noch bis zu 49 Prozent gegenüber Recycling-Stretchfolie. Unternehmen, die ihre CO2-Emissionen reduzieren wollen, könnten von Paper Wrap also signifikant profitieren, wie es weiter heißt.

Optional können auf Paper Wrap auch Ladungsträger-Informationen aufgedruckt werden.(Bild:  Brangs + Heinrich)
Optional können auf Paper Wrap auch Ladungsträger-Informationen aufgedruckt werden.
(Bild: Brangs + Heinrich)

Wie Brangs + Heinrich angibt, ermögliche die solide Stabilität von Paper Wrap das Wickeln von Ladeeinheiten mit einem Gewicht von bis zu 2 Tonnen. „Dabei sind auch unregelmäßige Palettenbilder mit Unter- und Überständen problemlos machbar“, sagt Stefan Wohlfahrt, Produktmanager für Stretchfolie und Ladeeinheitensicherung beim Solinger Verpackungsspezialist. Brangs + Heinrich vertreibt nicht nur das Paper-Wrap-Wickelpapier (wahlweise mit individuellem Kundenlogo), sondern auch die entsprechenden Papierwickelautomaten – zum Kauf wie auch zur Miete. Bis zu 70 Paletten können damit pro Stunde im Automatikbetrieb abgearbeitet werden, wie es abschließend heißt.

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