Kleinteilelager
Frische- und Tiefkühllager soll Wachstum schaffen

Von Jan Beicht * 3 min Lesedauer

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Die Neurauter frisch GmbH, Zustellgroßhändler für Hotellerie und Gastronomie in Tirol, Vorarlberg (Österreich) und Südtirol (Italien), investiert in ein neues automatisches Frische- und Tiefkühllager. Systemintegrator Klinkhammer Intralogistics wurde mit der Planung und nun mit der Realisierung beauftragt.

Neurauter frisch legt besonderen Wert auf nachhaltige Produktion seiner Produkte und eine regionale Lieferkette.(Bild:  Klinkhammer)
Neurauter frisch legt besonderen Wert auf nachhaltige Produktion seiner Produkte und eine regionale Lieferkette.
(Bild: Klinkhammer)

Das 1969 gegründete Familienunternehmen beliefert seit über fünf Jahrzehnten Gastronomie- und Hotelleriebetriebe mit frischen Lebensmitteln – vom Fleisch über Fisch bis hin zu Obst, Gemüse und Molkereiprodukten. Nach einer Hersteller- und Technologie-neutralen Logistikplanung entschied sich Neurauter frisch, auch die Umsetzung des hochautomatisierten und zukunftsfähigen Gesamtkonzepts vom Frischdienst- und Lebensmittelspezialisten Klinkhammer realisieren zu lassen. Neurauter hatte Klinkhammer frühzeitig als externen und neutralen Planungspartner eingebunden, um eine objektive Grundlage für die zukünftige Standortentwicklung zu schaffen.

Strukturierter Planungsprozess mit Fokus auf Automatisierung

Der Planungsprozess erfolgte in vier strukturierten Phasen. In Phase 1 wurden reale Auftragsdaten ausgewertet, Materialflüsse aufgenommen und bestehende Abläufe kritisch hinterfragt. Darauf aufbauend entwickelte das gemeinsame Projektteam in Phase 2 mehrere zukunftsfähige Varianten innerhalb der bestehenden Grundstücksgrenzen, mit einem klaren Fokus auf die Automatisierung zentraler Lagerbereiche. In Phase 3 wurde das gemeinsam definierte Vorzugskonzept verfeinert und die Investitionskosten belastbar abgeschätzt. Besonders intensiv verlief Phase 4, die Detailplanung, in der technische und bauliche Details gemeinsam mit dem Architekten abgestimmt wurden. Dazu gehörte die Optimierung der Bauhöhe, die Prüfung der Bestandsanbindung, die Definition von Zugangskonzepten für das Wartungspersonal sowie die Klärung des Montageablaufs im laufenden Betrieb. Eine besondere Herausforderung stellte die Klimatechnik dar, bedingt durch zahlreiche Temperaturübergänge innerhalb der Logistikanlage.

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