Innovatives Lagerkonzept E-Motoren produzieren im Make-to-Order-Verfahren
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Wer es jährlich mit rund 35.000 (!) neuen Varianten zu tun bekommt, muss sich intralogistisch etwas einfallen lassen – bei etwa 1 Million möglicher Spielarten seiner Produkte. Das Siemens-Elektromotorenwerk im unterfränkischen Bad Neustadt a. d. Saale schafft das mit hochmodernen, vollautomatischen Lagersystemen.
Einen Live-Einblick in effiziente Intralogistiklösungen und seine Fertigungsprozesse gewährte man mir kürzlich im Siemens-Elektromotorenwerk Bad Neustadt a.d. Saale (EWN). Das besuchte Werk gehört zur Siemens-Einheit Motion Control mit weltweit zwölf Fabriken und bedient mit seinen Elektromotoren getreu dem Local-for-Local-Prinzip hauptsächlich den europäischen, amerikanischen und afrikanischen Markt; weltweit sind es über 30.000 Kunden. Dank hoher Fertigungstiefe und eigenem Aluminium-Druckguss kann man vom Rohmaterial bis zum fertigen Motorbauteil alles selbst produzieren – den Rotor (der mechanische Energie erzeugende drehende Teil) wie auch den Stator (feststehend, führt das magnetische Feld).
Wie die Beitragsüberschrift schon vermuten lässt, fertigt man nicht „auf Halde“, sondern nach dem Auftragsprinzip, aber natürlich nicht ohne ein entsprechendes Lager. Vielmehr Läger, denn grundsätzlich lebt die Intralogistik für ein Autostore-Lager genauso wie für ein High-Performance-Palettenlager mit 18 Picking Ports. Beide sind Teil des Fertigungsprozesses und ermöglichen eine Just-in-Time-Versorgung der komplett automatisierten Endmontage im Fertigungstakt von Halbfertigteilen und Rohmaterialien – selbst bei schweren und voluminösen Bauteilen.
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